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In diesem HowTo für WordPress-Einsteiger möchte ich dir drei unterschiedliche Wege vorstellen, mit denen du nach der Installation von WordPress neue Funktionen zu deiner Webseite hinzufügen kannst. Das Ganze funktioniert dabei mit Plugins; das sind kleine Programmschnipsel, die unterschiedliche Funktionen zu dem Grundsystem WordPress hinzufügen.

Plugins finden in dem Plugin-Verzeichnis

Bevor man sich auf die Suche nach einem oder mehreren WordPress Plugins macht, sollte man sich natürlich darüber klar werden, welche Ziele man mit seiner neuen Webseite verfolgen möchte und welche Funktionen dafür benötigt werden. Dabei lohnt es sich oft auch, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und sich andere, ähnliche Webseiten anzuschauen.

Wenn man dann eine bestimmte Funktion im Blick hat, kann man ein passendes Plugin in dem „Plugin Directory“ suchen. Dies ist ein zentrales Plugin-Verzeichnis, welches direkt von WordPress zur Verfügung gestellt wird. Neben Beschreibungen, Screenshots und Übersetzungen findet man hier auch nützliche Informationen zu der Kompatibilität des Plugins zum Grundsystem, dem letzten Update, der Beliebtheit und der Bewertungen durch andere Benutzer.

Anhand dieser Infos kann man sich sehr schnell ein Bild davon machen, ob das Plugin für die gewünschten Zwecke geeignet ist, ob es noch aktiv weiterentwickelt wird und ob es Probleme gibt, die bei anderen Benutzern bereits aufgetreten sind.

Aus diesem Verzeichnis heraus kann man direkt über das angeschlossene Forum Hilfe bei dem Pluginentwickler und anderen Communitymitgliedern suchen, falls es mit dem Plugin mal zu Problemen kommt.

In der Regel findet man alle wichtigen WordPress Plugins in diesem Verzeichnis. Allerdings gibt es auch einige wenige andere Quellen für Plugins. Zum Beispiel gibt es sogenannte Premiumplugins, die man gegen Geld kaufen kann. Bei denen erhält man in der Regel das Plugin als Archiv per Mail zugeschickt oder kann es sich runterladen.

Es gibt mittlerweile für nahezu alles ein Plugin und so kann man mit nur wenigen Klicks ein Kontaktformular erstellen, sich vor bösem WordPress Spam schützen aber auch ein ganzes Forum auf WordPress basis innerhalb seiner WordPress Seite laufen lassen. Mit über 24,897 Plugins allein in der WordPress eigenen Datenbank, ist sicher für jeden etwas dabei.

1. Plugins installieren mit dem Plugin-Verzeichnis

Wenn man ein Plugin ausgewählt hat, dann kann man dieses direkt über den Adminbereich in WordPress aus dem Plugin-Verzeichnis installieren. Dazu wählt man in dem linken Menü Plugins und dann Installieren aus.

In das Suchfeld gibt man den Namen des Plugins oder einen Begriff ein, nach dem man das Verzeichnis durchsuchen möchte. Mit einem Klick auf „Plugins suchen“ bekommst du zum Beispiel folgende Ergebnisseite angezeigt:

Unter Details kann man sich nochmal die Beschreibung des Plugins anschauen. Und mit einem Klick auf „Jetzt installieren“ wird das Plugin direkt aus dem Verzeichnis heruntergeladen und auf dem eigenen Blog installiert.

2. Plugins installieren mit dem Adminbereich

Die zweite Möglichkeit, ein Plugin zu installieren, ist die folgende: Man navigiert in dem Adminbereich wieder zu der Plugin-Installieren-Seite, füllt dann aber nicht das Suchformular aus sondern klickt im oberen Menü auf Hochladen.

Hier kann man das zu installierende Plugin nun einfach als ZIP-Archiv hochladen und mit einem Klick auf „Jetzt installieren“ in dem Blog installieren.

Diese Installationsmethode macht vor allem dann Sinn, wenn man das Plugin nicht direkt aus dem Plugin-Verzeichnis beziehen kann, da es zum Beispiel ein Premiumplugin ist.

3. Plugins installieren via FTP

Alternativ kann man ein Plugin auch installieren, indem man das Archiv entpackt und direkt in die entsprechende Verzeichnisstruktur auf dem Webspace hochlädt. Dies funktioniert in der Regel über ein FTP-Client.

Der Pluginordner muss dabei komplett in das Verzeichnis /wp-content/plugins/ hochgeladen werden. Wenn das Plugin über FTP hochgeladen ist, wird es direkt im Adminbereich sichtbar und kann aktiviert werden.

Plugin installiert – und nun?

Jetzt hast du drei verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, um deine WordPress-Webseite mit Plugins zu versorgen und neuen Funktionalitäten auszustatten. Doch nach der Installation ist vor dem Einrichten:

Wenn du ein Plugin installiert hast, musst du es in der Pluginübersicht aktivieren, damit es aktiv wird. In der Regel haben WordPress Plugins auch mehrere Einstellungsmöglichkeiten, die du nach der Aktivierung überprüfen und deinen Anforderungen entsprechend einstellen solltest. Zudem sollte die Funktionalität auf deiner Webseite kurz überprüft werden, um sicherzustellen, dass das installierte Plugin auch korrekt funktioniert.


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Kommentare

Josef Hornfeck 4. September 2018 um 16:33

benötige für den FTP Zugang filizilla die Bezeichnung des Verzeichnisses im Ordner Content, weil ich es dort irrtümlicherweis gelöscht habe und nun sind alle installierten Plugins bei WP weg und es lassen sich auch keine neue mehr installieren. Fehlermeldung WP: Verzeichnis konto nicht angelegt werden!

Antworten

André 6. September 2018 um 8:54

Puh, da bin ich gerade etwas überfragt. Was genau hast du denn alles gelöscht? Am besten schaust du mal in unserer Facebook Gruppe zum Thema WordPress vorbei: https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/ da sind knapp 30k Leute drin, die dir sicher gerne behilflich sind. 🙂

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