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Einleitung

Es gibt viele Gründe, die eigene Homepage oder einen eigenen Blog im Internet zu veröffentlichen. Ob privat für die Familie, die Hochzeit, das Hobby oder den Verein. Oder beruflich für das eigene Ladengeschäft, das Büro oder die Firma: Es gibt kaum einen Bereich, in dem man auf eine Webseite verzichten könnte. Denn Webseiten transportieren Informationen, unterstützen die Kommunikation mit Kunden und Kollegen. Sie sind eben die Visitenkarte für eine Vielzahl von Dienstleistungen. Zwar wird es Dir heutzutage extrem leicht gemacht, eine Homepage ins Netz zu stellen. Denn es gibt viele ausgezeichnete Content-Management-Systeme wie z.B. WordPress, Joomla oder Typo3, mit denen man kinderleicht eine Webseite online bringen kann. Am Webhosting kommst Du aber auf keinen Fall vorbei. Hier benötigst Du ein technisches Grundwissen, um herauszufinden, welche Möglichkeiten für Dein Webprojekt von Bedeutung sind. Eine Webpage zur Hochzeit Deines besten Freundes besitzt natürlich vollkommen andere Voraussetzungen, als ein E-Commerce-Onlineshop mit mehreren hundert Besuchern pro Tag. Wir möchten Dich an dieser Stelle fit machen für Dein erstes eigenes Webprojekt. Bei uns bekommst Du in diesem Tutorial alle Antworten auf Deine akuten Fragen geliefert. Du erfährst, welche Arten des Webhostings es gibt. Bekommst einen Überblick über die relevanten Webhosting-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Außerdem erklären wir Dir alle maßgeblichen Begriffe, die bei der Wahl des für Dich passenden Webhosts auftauchen können. Ziel ist es, dass Du nach der Lektüre dieses Tutorials in der Lage bist, ein maßgeschneidertes Webhosting-Angebot für Dich zu buchen. Damit Dir für Deinen Erfolg im Internet nichts mehr im Wege steht!

Unsere Hoster-Epfehlungen

#1

ALL-INKL Empfehlung

(4)

7,95 mntl.

Kosten7,95 €Einrichtungskosten
Speicherplatz100 GBTransfervolumenunlimitiert
inkl. Domains5FTP Accounts1
MySQL DB25Memory Limit256 MB
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8,99 mntl.

Kosten8,99 €Einrichtungskosten
Speicherplatz200 GBTransfervolumenunlimitiert
inkl. Domains3FTP Accountsunlimitiert
MySQL DBunlimitiertMemory Limit152 MB
#3

5,95 mntl.

Kosten5,95 €Einrichtungskosten14,95
Speicherplatz50 GBTransfervolumenunlimitiert
inkl. Domains3FTP Accounts1
MySQL DB5Memory Limit256 MB
#4

9,99 mntl.

Kosten9,99 €Einrichtungskosten9,00
Speicherplatz100 GBTransfervolumenunlimitiert
inkl. Domains1FTP Accounts1
MySQL DB10Memory Limit256 MB
#5

9,99 mntl.

Kosten9,99 €Einrichtungskosten14,99
Speicherplatz100 GBTransfervolumenunlimitiert
inkl. Domains-FTP Accounts20
MySQL DB25Memory Limit128 MB

Alle Webhoster in der Übersicht

Webhosting

Was Webhosting ist und wie es funktioniert erfährst Du im nachfolgenden Beitrag.

Was ist Webhosting?

Als Webhosting bezeichnet man die Bereitstellung von Speicherplatz für Webseiten auf einem Server in einem Rechenzentrum, das von einem Hosting-Provider gegen Entgelt betrieben wird. Dieser Speicher reicht von einem Serverplatz, den man sich mit anderen Mietern teilt, bis hin zu einem bzw. mehreren Servern. Der Webhost zeichnet sich für die Wartung und Pflege der Server verantwortlich. Er stellt die permanente Erreichbarkeit der auf ihnen gespeicherten Webseiten sicher und schützt die Server Durch Updates vor Hacker-Angriffen und Viren.

Neben dem Betrieb und der Überwachung des Rechenzentrums gehören zur Dienstleistung des Webhostings je nach Anbieter und gebuchtem Leistungsumfang Dienste wie Datenbanken (MySQL), Skriptsprachenunterstützung (PHP, CGI), Content-Management-Systeme (z.B. WordPress oder Typo3), die Datensicherung Durch sogenannte Backups, statistische Auswertung und die Verfügbarmachung von E-Mail-Konten. In der Regel übernimmt der Webhost auch das Domainhosting, sprich die Bereitstellung der Domain, die auf den gemieteten Webspace verweist, damit die Webseite für den Internetnutzer erreichbar ist.

Wie funktioniert Webhosting?

Bevor Du einen Speicherplatz, den sogenannten Webspace, bei einem Hosting-Provider (Webhost) mietest, ist es erforderlich das Du Dir ein paar Gedanken zum Leistungsumfang und der Verfügbarkeit Deines Projektes machst. Dazu zählt, wie viel Speicherplatz Du für Deine Webseite benötigst, wie viel Traffic Du erwartest (also wie viele Nutzer Deine Homepage ungefähr pro Tag besuchen werden) und ob Du ein Content-Management-System benutzen möchtest, das zwingend den Einsatz einer Datenbank voraussetzt. Sollten in Deinem Kopf jetzt nur Fragezeichen kreisen, keine Angst! Wenn wir unseren Job gut gemacht haben und Du dieses Tutorial zu Ende liest, wirst Du kompetent genug sein, genau diese Fragen für Dich zu beantworten!

Nachdem das geklärt ist, suchst Du Dir jetzt den zu Dir passenden Hosting-Anbieter. Der Webhost betreibt und überwacht eine Vielzahl von Servern, die in einem Rechenzentrum an das Internet angeschlossen sind. Diese Server sind Computer, auf denen zum einen enorme Mengen an Speicherplatz zur Verfügung stehen. Zum anderen laufen auf diesen Servern Programme, die dafür Sorgen das bereitgestellte Funktionalitäten wie z. B. Datenbanken für den Kunden verfügbar sind.

Der Anbieter stellt Dir den in Deinem Angebotspaket gewählten Speicherplatz auf einem Server zur Verfügung. Er sorgt dafür, dass die von Dir gewählte Domain auf Deinen Webspace geleitet wird. Üblicherweise teilst Du Dir den Speicherplatz auf einem Server mit weiteren Kunden. Je günstiger ein Angebot ist, umso mehr Kunden werden auf einem Server gehostet, was zu Lasten der Verfügbarkeit Deiner Webseite gehen kann.

Du bekommst vom Webhost eine E-Mail mit Zugangsdaten zum Kundenadministrationsprogramm. Damit kannst Du selbständig viele Parameter Deiner Webseite konfigurieren. Zum Beispiel E-Mail-Adressen einrichten, oder Datenbanken für Deinen Webspace aktivieren. Du erhältst außerdem einen FTP-Zugang zu Deinem Speicherplatz. Mit einem FTP-Programm (wie z.B. Filezilla oder CyberDuck) kannst Du Dich Direkt mit Deinem Serverplatz verbinden und Dateien für Deine Homepage aufspielen. Oder andersrum Daten von Deinem Webspeicher auf Deine Festplatte kopieren. Üblicherweise ist der Webspace beim Host unmittelbar nach Auftrag für Dich verfügbar. Die Domain muss bei der zuständigen Registrierungsstelle für Dich reserviert werden. Dies dauert maximal 24 Stunden. Du kannst also ruck, zuck mit Deiner eigenen Homepage online sein.

Welche Arten von Webhosting gibt es?

Beim Webhosting gibt es verschiedene Angebotsformen, die in Preis und Leistung variieren. Nachfolgend erklären wir Dir die bedeutendsten Varianten des Webhostings:

Shared Webhosting (Webspace)

Beim Shared Webhosting teilst Du Dir den Platz auf einem Server mit einer Vielzahl von anderen Nutzern. Die Bandbreite der Homepages, die auf einem Server gehostet werden, ist erfahrungsgemäß sehr groß. Sie reicht von 25 Webseiten auf einem Server bis hin zu mehreren Hundert.

Kostenloses Hosting (Free Webspace)

Beim kostenlosen Hosting erhältst Du Webspace auf einem Server, den Du Dir ebenfalls mit vielen anderen Nutzern teilst. Im Unterschied zum kostenpflichtigen Shared Hosting, bei dem Du den Webspace über eine Gebühr bezahlst, finanziert der Anbieter beim kostenlosen Hosting den Speicherplatz Durch Werbung. Diese wird zumeist in Form eines Werbebanners oder Pop-ups beim Aufrufen Deiner Webseite sichtbar platziert.

Virtual Dedicated Server (virtueller Server)

Beim virtuellen dedizierten Server handelt es sich, wie der Name schon verrät, um eine virtuelle Maschine, die auf diverse physikalische Ressourcen zugreift. Auch hier liegen mehrere Webseiten auf einem Server, die Anzahl wird vom Host jedoch stark begrenzt. Somit ist eine bessere Performance der eigenen Webseite garantiert.

Dedicated Hosting (Root Server)

Beim Dedicated Hosting, oft auch als Root Server bezeichnet, stellt der Host einen kompletten Server gegen eine monatliche Miete zur Verfügung. Um Wartung und Pflege, um das Einrichten der benötigten Programme, das Einspielen von Updates und die Überwachung der Sicherheit, kümmert sich der Kunde bei diesem Fall selbst. Ein Root Server setzt ein entsprechendes Fachwissen auf der Seite des Kunden voraus.

Managed Hosting Service

Beim Managed Hosting hat der Kunde vollen Zugriff auf einen eigenen Server. Die Wartung und Pflege des gemieteten Servers liegt bei dieser Variante aber in der Verantwortung des Webhosts. Dieser kümmert sich um die technischen Updates, die Datensicherheit und die hundertprozentige Erreichbarkeit des Servers. Der Kunde hat via FTP totalen Zugriff auf den Serverplatz.

VPS-Hosting

Der Begriff »VPS« bedeutet »Virtual Private Server«. Eine Lösung für Menschen, die mehrere Projekte am Start haben aber noch nicht über das Budget für einen eigenen Server verfügen. In dem Fall werden mehrere virtuelle Server auf einem einzigen physikalischen Server simuliert. Das spart Kosten bietet aber eine gute Leistung, da die Lasten je nach Zugriff optimal verteilt werden.

Reseller Webhosting

Für Freiberufler und Unternehmen, die mehrere Webseiten besitzen oder im Namen ihrer Kunden betreuen, lohnt sich meist ein Reseller Hosting. Bei dieser Hosting-Variante erhältst Du ein Speicherplatz-Kontingent bzw. einen Server zu Reseller-Preisen.

Somit kannst Du als Agentur Deine Kunden komplett von der Gestaltung der Webseite, über die Erstellung der Inhalte bis hin zum Webshosting optimal betreuen. Den Preisvorteil, den Du bekommst, ist die Belohnung für die Kooperation mit dem Webhost.

Colocation Webhosting

Beim Colocation Webhosting, auch »Housing« genannt, gehört der Server Dir. Du bezahlst lediglich Miete für den Platz, an dem Dein Server untergebracht ist. Und natürlich für den Betrieb und die Überwachung Durch IT-Fachleute, die der Host in seinem Rechenzentrum beschäftigt.

Cloud-Hosting

Das Cloud-Hosting ist eine bis dato recht neue Art des Webhostings. Hierbei bezahlst Du nicht für den Webspace, sondern für die benötigte Rechenleistung des Servers. Je mehr Daten Deine Homepage umfasst und je mehr Traffic sie generiert, umso mehr bezahlst Du am Ende für die Dienstleistung. Der Vorteil ist die flexible und genaue Abrechnung für die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung.

Clustered-Hosting

Clustered Hosting bedeutet, dass die Last des Traffics in einem Server-Cluster auf verschiedene physikalische Server mittels Load Balancing verteilt wird. Das Cluster ist somit weniger anfällig für Störungen, als ein einzelner Server.

Grid-Hosting

Beim Grid-Hosting wird ein virtueller Computer aus einem Cluster physikalischer Server erzeugt.

Home-Server

Der Begriff »Home-Server« bezeichnet einen einzelnen Computer, der meist im privaten AnwenDungsbereich als Server verwendet wird. Er hat eine AnbinDung ans Internet und beherbergt eine oder mehrere Webseiten bzw. Datenbanken.

Free Webspace – kostenloses Hosting

Free Webspace ist die Möglichkeit, gratis Speicherplatz auf einem Server zu erhalten. Im Gegenzug schaltet der Host Werbung auf Deiner Homepage. Dies geschieht in der Regel Durch ein Pop-Up oder ein Werbebanner, das dem Besucher Deiner Webseite unmittelbar angezeigt wird. Auf den Inhalt und die Art der Werbemaßnahme besitzt Du allerdings keinen Einfluss. Das ist insbesondere dann störend, wenn die Werbung konträr zum Inhalt steht oder die Zielgruppe Deiner Webseite die beworbenen ProDukte gar nicht schätzt. In solchen Fällen wird Werbung sehr oft als belästigend empfunden.

Kostenloses Webhosting gibt es im deutschsprachigen Raum aktuell im Umfang von 50 MB bis zu 7 GB pro Account. Sogar Datenbanken, E-Mail-Postfächer und das Ausführen von Skripten sind bei einer Reihe von Free Hostern im Gratis-Angebot enthalten. Der Teufel steckt wie so oft im Detail! Getreu dem altbekannten Motto: »Was nichts kostet, das taugt nichts« bist Du gut beraten, Dir die Leistung genau anzuschauen. Viele Funktionen, die Du beim Webhosting für selbstverständlich erachtest, sind beim Gratis-Hosting nämlich ausgeschlossen. Automatische Backups zum Beispiel. Die werden beim Gratis-Hosting gerne weggelassen. Beim Kundenservice stehst Du bei dieser Variante des Webhostings ebenfalls häufig allein da. Denn eine Support-Hotline oder wenigstens ein E-Mail-Support gibt es aus Kostengründen nicht. Hast Du ein Problem mit einer Funktion des Angebotes, bleibt Dir nur eine Recherche im Internet. In der Hoffnung, dass jemand die gleiche Fragestellung schon gelöst hat.

In puncto Domainregistrierung bitten Dich die Gratis-Hoster letztendlich doch wieder zur Kasse. Die eigene Domain ist im Webspace nicht enthalten, sondern nur eine Subdomain auf dem Server des Anbieters. Jetzt mal Butter bei die Fische! Glaubst Du irgendwer tippt alinasundmarioskatzenfreundehomepage.supermegafreewebhosting.co.com in seinen Browser fehlerfrei ein? Nein?! Dann kommt hier das signifikanteste Argument, warum kostenloses Webhosting eher nichts für Dich ist:

Der Host spart Kosten, indem er viele hundert Webseiten auf einen Server legt. Das hat vor allem Einfluss auf die Performance der Webseite. Steigt der Zugriff auf mehrere Webseiten auf dem gleichen Server rapide, stößt der Computer schnell an seine Grenzen. Im schlimmsten Fall ist Deine Homepage dann nicht mehr erreichbar. Weiterhin hat man beim Free Hosting kaum Möglichkeiten, den Webspace nach den eigenen Anforderungen indiviDuell zu konfigurieren. Das ist von Nachteil, wenn Du bestimmte Systeme benutzen möchtest, die Skriptsprachen oder Datenbanken benötigen. Du siehst schon: für größere oder gar kommerzielle Webprojekte ist das Free Hosting völlig ungeeignet. Im privaten Bereich kann kostenloses Webhosting dennoch sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn Du ein Blog über eine geplante Urlaubsreise führen und dieses vor allem für Deine Freunde und Familie zugänglich machen möchtest. Der Markt der Gratis-Anbieter verändert sich immer wieder. Viele Anbieter sind schon von der Bildfläche verschwunden, weil das Geschäft mit der Werbung nicht lukrativ war. Wenn Du also nicht möchtest, dass Deine Homepage morgen schon wieder offline ist, weil der Anbieter seinen Service aufkündigt, wählst Du ebenfalls lieber eine kostenpflichtige Variante für das Webhosting.

Vorteile

  • keine Gebühren.

Nachteile

  • begrenzter Speicherplatz.
  • keine Skalierbarkeit. Speicher und Traffic können beim Wachstum der Homepage nicht flexibel angepasst werden.
  • keine Datensicherung.
  • kein Kundensupport via Telefon oder E-Mail.
  • Werbung als Pop-Up, auf deren Inhalt man keinen Einfluss hat.

Shared Webhosting / Webspace

Das Shared Webhosting ist die wohl gängigste Art des Hostings. Mehrere Kunden teilen sich mit ihren Webpräsenzen einen Serverplatz. Es gilt die Faustregel: je weniger Homepages sich einen Server teilen, umso besser ist die Performance. Gute Hosts garantieren, maximal 50 Kunden auf einem Server zu speichern. Jeder Kunde erhält ein eigenes Backend und kann im begrenzten Umfang voreingestellte Parameter nach seinen Bedürfnissen anpassen. Der Markt für Shared Webspace ist riesengroß. Es lohnt deshalb, die Angebote der einzelnen Hosts genau zu vergleichen. Neben der Anzahl an Gigabytes achte auf eine Reihe zusätzlicher Leistungen, die uneingeschränkt im Preis enthalten sein sollten. Dazu zählt vor allem der Kundenservice. Ein telefonischer Support bzw. Hilfestellung via E-Mail. Das ist Gold wert, wenn Du ein Problem bei der Konfiguration hast. Auch die Höhe des erlaubten Traffics ist ein wichtiges Merkmal für ein geeignetes Shared Webhosting-Paket. Nicht bei jedem Anbieter steht hier »unbegrenzt«. Lass Dich zudem nicht von übertrieben günstigen »Nur 1,- EUR im Monat«-Angeboten ködern. Allzu oft zahlst Du im Austausch überhöhte Einrichtungsgebühren. Oder die monatlichen Kosten werden in der Vertragsverlängerung anschließend überDurchschnittlich erhöht. Für die allermeisten Webprojekte reicht Shared Webhosting also völlig aus. Einen Nachteil gibt es beim Shared Webspace dann aber doch: Du hast keine Kontrolle darüber, mit welchen Kunden Deine Homepage sich einen Server teilt. Das ist in den meisten Fällen ohne Belang. Kann sich aber negativ auswirken, wenn sich unter den Servernachbarn ein unseriöser Zeitgenosse befindet. Der Server hat nämlich eine IP-Adresse für alle Homepages, die auf ihm gehostet sind. Eine Suchmaschine würde alle Webseiten im Ranking abwerten, wenn sie ein Angebot von zweifelhaftem Ruf registriert. Zwar schließen Webhoster in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen aus, dass Dubiose Inhalte veröffentlicht werden dürfen. Ganz ausschließen kann man das allerdings nicht.

Vorteile

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis dank geringer monatlicher Kosten.
  • Wartung und Überwachung Durch den Host inklusive.
  • Zugriff auf Skripte, Datenbanken und E-Mail-Konten.
  • Regelmäßige automatische Backups.
  • Kundenservice via Telefon-Hotline oder per E-Mail.

Nachteile

  • IP-Sharing. Die IP des Servers gilt für eine größere Anzahl Homepages.
  • Bei erhöhtem Zugriff auf mehrere Webseiten auf dem gleichen Server kann es zur Verzögerung der Auslieferung kommen.

VPS Hosting

Die Abkürzung VPS steht für »Virtual Private Server«. Bei dieser Art von Hosting wird ein virtueller Server auf einem einzigen physikalischen Server simuliert. Der Vorteil liegt in deutlich geringeren Kosten gegenüber dem Hosting auf einem vergleichbaren physikalischen Server. Beim VPS Hosting kannst Du als Kunde alle Parameter selbst setzen, vorausgesetzt Du hast Kenntnis wie man einen Server konfiguriert. Der Nachteil ist, dass sich der virtuelle Server die physikalische Ressource mit weiteren virtuellen Servern teilen muss. Das führt gegebenenfalls zu geringerer Performance und damit zu weniger Leistung. Ein VPS Hosting lohnt sich vor allem, wenn Du mehrere umfangreiche Webprojekte am Start hast, Dir aber das Budget für einen physikalischen Server fehlt. Es ist auch eine günstige Lösung für alle, die einen eigenen Serverplatz mieten wollen, bei den Kosten aber sparen möchten.

Vorteile

  • Du kannst auch beim virtuellen Server alle Einstellungen von Programmen und Diensten nach belieben selbst konfigurieren.
  • es gibt keine Einschränkungen beim Anlegen von Nutzern, Mailadressen etc.

Nachteile

  • geringere Performance als bei einem physikalischer Server.
  • erfordert Kenntnisse in der Server-Administration.

Dedicated Server

Beim Dedicated Server, zu Deutsch dedizierter Server, handelt es sich um einen physikalischen Server, der dem Kunden exklusiv zur Verfügung gestellt wird. Mit der Miete erhältst Du das alleinige Nutzungsrecht für den Server. Üblicherweise steht dieser Server zusammen mit einer Vielzahl weiterer Server im Rechenzentrum des Hosting-Anbieters. Dieser kümmert sich auch um Betrieb und Überwachung des Servers. Ein dedizierter Server lohnt sich vor allem für leistungsintensive Webprojekte, wie z.B. eine Vielzahl von Datenbankabfragen oder größere Webseiten. Weil die Ressourcen nicht mehr mit anderen Kunden geteilt werden müssen, steht Dir die komplette Prozessorleistung des Dedicated Servers zur Verfügung. Der dedizierte Server wird Dir oft als Root Server vermietet. Somit bist Du für die Administration und die Pflege des Servers vollumfänglich verantwortlich. Kenntnisse im Umgang mit Servern und die Bereitschaft Sicherheitsupdates on time Durchzuführen sind zwingend erforderlich.

Vorteile

  • exklusive Nutzung.
  • maßgeschneiderte Konfiguration.
  • mehr Leistung und viel Speicherplatz bietend.
  • umfangreicher Zugriff auf alle Parameter.

Nachteile

  • höhere Kosten.
  • eigene Verantwortung für Wartung, Pflege und Sicherheit.

Managed Server

Während der Dedicated Server für Dich als Kunde frei konfigurierbar ist und Du Einstellungen und die Überwachung des Systems selbst vornehmen musst, ist der Managed Server ein vom Hosting-Anbieter betreuter und überwachter physikalischer Server. Updates der Betriebssoftware, die Umsetzung von Datenschutzrichtlinien oder gar lästige Angriffe von Hackern sorgen Dich nicht. Denn Du kannst Dich auf das Fachpersonal des Hosts verlassen, der sich um alle Belange des für Dich bereitgestellten Servers kümmert. Das kostet meist schon unter 100,- EUR pro Monat. Dieser Dienst ist besonders interessant für Dich, wenn Du für Dein umfangreiches Webprojekt die Leistung eines einzigen Servers benötigst, Dich aber mit der Konfiguration eines Servers nicht befassen möchtest. Oder Du die Administration aus Kostengründen outsourcen willst.

Vorteile

  • Administration Durch Fachpersonal.
  • 100%iger Schutz vor Hackern.
  • Umsetzung der jeweils aktuellen Datenschutzrichtlinien.
  • Automatische Backups und Updates.
  • Volle Leistung eines physikalischen Servers.

Nachteile

  • Begrenzung Durch Hardware und angebotene Systemlösung.

Cloud Hosting

Wer Flexibilität schätzt und nur für die Leistungen bezahlen möchte, die er aktiv nutzt, sollte sich das Cloud Hosting einmal genauer anschauen. Beim Cloud Hosting findet das Webhosting auf einem virtuellen Server statt, der auf ein Netzwerk physikalischer Server in verschiedenen Rechenzentren zugreifen kann. Wie bei Cloud-Diensten üblich zahlt der Kunde nur für die Dienste, die er tatsächlich benötigt. In diesem Fall also für den Speicherplatz und den Traffic. Die Abrechnung erfolgt stundengenau, bei einigen Anbietern sogar im Sekundentakt. Dies erhöht die Flexibilität und reduziert die Kosten für Webprojekte, besonders wenn sie skalierbar sind. Vor allem beim Traffic spielt das Cloud Hosting dem kostenbewussten Webmaster in die Hände. Ist die eigene Webseite schlagartig massiv frequentiert, kann er über das Backend ad hoc mehr Leistung buchen. So ist die Internetseite ständig erreichbar. Auch bei der Ausfallsicherheit überzeugt das Cloud Hosting. Da der virtuelle Server die Daten auf verschiedene physikalische Server verteilt, bleibt die Webseite selbst dann online, wenn ein Server oder sogar ein komplettes Rechenzentrum ausfällt. Der virtuelle Server bezieht die Daten in diesem Fall problemlos von einem anderen Speicher. Dies erleichtert obendrein das Einspielen von Backups. Innerhalb kurzer Zeit lässt sich eine vorherige Version der gespeicherten Dateien mühelos wiederherstellen. Ein Manko hat das Cloud Hosting beim Thema Datenschutz. In der Regel weißt Du nicht, in welchen Rechenzentren die Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Ist das Thema »Datenschutz« für Deine Webseite besonders relevant, weil Du beispielsweise Durch einen Onlineshop Kundendaten auf dem Server speicherst, stelle sicher das Du einen Anbieter wählst, der Serverstandorte in Deutschland garantiert.

Vorteile

  • hohe Flexibilität und Skalierbarkeit.
  • Gerechte Gebühren: Man zahlt nur die Leistung, die man tatsächlich in Anspruch nimmt.
  • Hohe Performance und Ausfallsicherheit, dank reDundantem Speichern der Inhalte auf mehreren Servern.

Nachteile

  • bei datensensiblen Webprojekten musst Du sicherstellen, dass die Server alle in Deutschland stehen, damit der Datenschutz nach deutschem Recht gewährleistet bleibt.

E-Mail Hosting

Der E-Mail Host betreibt Mailserver, auf denen Du als Kunde E-Mail-Konten einrichten kannst. Es gibt kostenpflichtige und Gratis-Angebote, sogenannte Freemail-Anbieter. Bei den Gratisangeboten nutzt Du zwingend die Domain des Dienstes. Heißt der Freemail-Anbieter beispielsweise »Gratisanbieter«, dann ist die Mailadresse Dein.Name@gratisanbieter.de. Der Freemail-Dienst stellt Dir auf jeden Fall täglich Werbemails zu, Durch die sich der Host finanziert. Nutzt Du einen zahlungspflichtigen Dienst, kannst Du selbst eine Wunschdomain registrieren, auf der Deine E-Mail-Adresse eingerichtet wird. Oder Du bekommst Zusatzleistungen, wie mehr Speicherplatz für Deine Mails, weitere Postfächer, oder eine größere Anzahl an Traffic.

Beim E-Mail Hosting ist vor allem der Unterschied zwischen einem POP3-Konto und einem IMAP-Konto von belang. Bei einem POP3-Konto wird die E-Mail auf Dein Endgerät heruntergeladen. Liest Du Deine E-Mails auf mehreren Geräten (PC, Tablet und Handy) liegt beim POP3 die neueste E-Mail auf dem Gerät, mit dem Du sie gerade abrufst. Mit IMAP bleibt die E-Mail auf dem Server des E-Mail-Hosts. Einmal abgerufen erscheinen die aktuellsten E-Mails auf allen Endgeräten. IMAP ist demzufolge sinnvoller, wenn Du mehrere Endgeräte nutzt, auf denen Du Deine E-Mails abrufst.

Ob Du einen Freemail-Dienst, oder einen Premium-Anbieter nutzen wirst, hängt vor allem davon ab, für welchen Zweck Du die E-Mail-Adresse einsetzen möchtest. Und wie viele E-Mail-Adressen Du brauchst. Für den privaten Bereich tut es meistens eine Freemail-Adresse. Wenn Du eine Firma hast und mehrere Mail-Adressen benötigst, kommst Du um kostenpflichtiges E-Mail-Hosting nicht herum. In der Regel ist das E-Mail-Hosting Bestandteil eines Webhosting-Paketes. Auch hier lohnt es sich, die Preise und Leistungen genau miteinander zu vergleichen.

Premium vs. Freemail-Anbieter

Für den privaten Gebrauch reicht ein Freemail-Konto. Für das Business, oder die eigene Firma benötigst Du auf jeden Fall ein kostenpflichtiges E-Mail-Hosting.

Image Hosting

Image Hosting Services stellen Speicherplatz für das Hochladen von Bildern bereit. Das ist besonders interessant, wenn Du viele Bilder besitzt die Du online in einer Form, z. B. als Portfolio zeigen möchtest. Bilder nehmen viel Speicherplatz in Anspruch. Die Kosten fürs Webhosting schießen schnell in die Höhe, wenn Du viele Bilder in guter Qualität zeigen möchtest. Mit dem Image Hosting kannst Du diese Kosten minimieren. Denn viele Anbieter im Image Hosting-Bereich sind gratis. Einmal hochgeladen, stellt Dir der Host Deine Bilder Durch einen Code zur Verfügung, mit dem Du das Bild in Deine Webseite integrieren kannst. Auch Features wie Galerien, Slide-Shows oder Präsentationen sind bei zahlreichen Image-Hostern auf Knopfdruck möglich. Manche Dienste stellen sogar Werkzeuge zur Bearbeitung und Optimierung Deiner Bilder zur Verfügung. Mitunter sparst Du damit viel Zeit und bekommst repräsentative Inhalte, die Du auf Deiner Webseite zeigen kannst.

Ein wesentlicher Vorteil von Image-Hostern ist vor allem für Fotografen interessant. Mit integrierten Tracking Tools lässt sich genau sehen, wann, wo und von wem ein Bild verwendet wird. Das erleichtert es Dir, Dich vor etwaigen Copyright-Verletzungen zu schützen.

Vorteile

  • geringere Kosten beim Webhosting Durch Outsourcing von Bildern.
  • höhere Performance (schnellere Ladezeiten) Durch Content Delivery Network (CDN-Technologie).
  • Höherer Schutz beim Copyright
  • Bildbearbeitungs-Tools, Slide-Shows, Galerien

Nachteile

  • Mehraufwand in der Verwaltung Durch Nutzung von zusätzlichen Services.

WordPress Hosting

Als WordPress Hosting bezeichnet man das Webhosting, bei dem das Content-Management-System WordPress bereits auf dem Server vorinstalliert ist. Der Begriff stellt vor allem sicher, dass der Speicherplatz, den Du auf dem Server mietest, für den Betrieb von WordPress geeignet ist. Die meisten kompetenten Webhosting-Anbieter bieten WordPress und eine Reihe weiterer Tools als One-Click-Installation an. Du sparst Dir also das Zeitintensive Hochladen der WordPress-Installation via FTP auf den Server sowie das Einrichten der MySQL-Datenbank. Auch beim WordPress-Hosting gibt es eine Reihe von Gratisanbietern, bei denen Du schnell eine WordPress-Seite einrichten kannst. Hier sei aber gesagt, dass Du Dich vom Gratis-Anbieter abhängig machst. Wächst Deine Seite und hast Du viele Besucher auf Deiner Homepage, kann es vorkommen das der Gratis-Host Deinen Account schließt. Dann hast Du keinen Zugriff mehr auf Deine WordPress-Seite. Wie so oft gilt: Überlege Dir vorher gut, zu welchem Zweck Du Deine WordPress-Seite veröffentlichst und welche Services Dir wichtig sind. Wähle dann den für Dich passenden Anbieter aus.

Vorteile

  • One-Click-Installation spart Zeit bei der Einrichtung von WordPress.
  • Das System ist zu 100% für WordPress geeignet und optimiert.

Nachteile

  • bei Gratisanbietern von WordPress-Hosting ggf. wenig Flexibilität.

Webhosting Vergleich – das ist zu beachten.

Planst Du die Miete von Webspace für Dein erstes eigenes Webprojekt solltest Du vorab unbedingt die Leistungen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen. Das Hauptkriterium ist natürlich der Preis und den Service, den Du dafür vom Webhost erhältst. Hier gibt es große Unterschiede und Du solltest genau darauf achten, ob der Webhost mit seinem Angebot genau zu den Anforderungen für Dein Webprojekt passt. Nicht immer ist das günstigste Angebot auch das Beste für Dich. Du musst Dir also im Klaren darüber sein, auf welche Leistungen Du für Deine Homepage bzw. Dein Webprojekt auf keinen Fall verzichten kannst. Darüber hinaus benötigst Du Kenntnisse der einzelnen Fachbegriffe. Und Du solltest wissen, welche Leistungen Du von den Webhosting-Anbietern ohne Aufpreis erwarten kannst. Schließlich möchtest Du nicht über den Tisch gezogen werden. Wir haben für Dich in diesem Kapitel die Vor- und Nachteile des Webhostings zusammengestellt. Wir erklären Dir ausführlich, anhand welcher Kriterien Du Dein Webprojekt planen solltest, um den für Dich perfekten Webhost zu finden. Zudem verdeutlichen wir Dir die wichtigsten Fachbegriffe und klären die Frage wie günstig Webhosting denn nun eigentlich sein darf.

Webspace Vergleich

Angebote zu vergleichen lohnt sich immer. Das gilt natürlich auch beim Webhosting. Gerade wenn Du mit Schnäppchenpreisen gelockt wirst, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Wir zeigen Dir an dieser Stelle, worauf es beim Webhosting ankommt und wie Du durch den Vergleich einiger Angebote das für dich passende Webhosting findest.

Welche Vorteile bietet das Webhosting?

Das Webhosting bietet Dir viele Vorteile. Vor allem dann, wenn Du in puncto Server-Administration nicht bewandert bist. Egal ob Du Dich für das Shared Webhosting entscheidest, oder einen Managed Server mieten möchtest, Du kannst Dich darauf verlassen, dass der Webhost die Hardware stets auf dem aktuellen Stand hält. Die permanente Überwachung und Administration des Speicherplatzes im Rechenzentrum erspart Dir jede Menge Zeit und Kummer. Denn Du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Professionelles Webhosting reduziert auch Deine Kosten extrem. Beim Shared Webhosting bekommst Du viel Leistung zum besonders günstigen Preis. Es ist alles vorkonfiguriert und Du kannst sofort damit beginnen, Deine Webseite zu erstellen. Auch E-Mail-Adressen lassen sich in kurzer Zeit einrichten. Denn alles ist bereits vorkonfiguriert. Eine Vielzahl von Anwendungen und Skripten steht Dir zur Verfügung. So bist Du in der Lage innerhalb weniger Stunden Deine eigene Webseite an den Start zu bringen. Über die richtigen Einstellungen und Updates für den Server musst Du Dir dabei keine Gedanken machen. Die übernimmt der Webhost vollständig für Dich.

Auch wenn Du Dich für die Miete eines Servers entscheidest hast Du im Dedicated Hosting wenig Sorgen. Hier haben die Fachkräfte Deines Webhostinganbieters gute Arbeit geleistet und stellen Dir den Server vorkonfiguriert zur Verfügung. Über eine benutzerfreundliche Weboberfläche kannst Du nun sehr einfach eine Vielzahl von Einstellungen für Dein Projekt vornehmen. Das Unternehmen hält den Server stets auf dem neuesten Stand. Wenn Du auf Plug’n’Play stehst und Systeme gerne sofort nutzen möchtest, bist Du beim Webhosting auf jeden Fall sehr gut beraten.

Welche Nachteile gibt es beim Webhosting?

Die Nachteile beim Webhosting sind gering. Für den Großteil der Kunden haben sie gar keine Bedeutung. Power-User stören sich beim Shared Webhosting vor allem an der Vorkonfiguration. Aus Sicherheitsgründen sind sämtliche Einstellungen vorkonfiguriert und der Webhost entscheidet, welche Dienste er zulässt. Das schmeckt nicht jedem Profinutzer, der bestimmte Anforderungen für sein Webprojekt benötigt. Beim Shared Webhosting kann zudem die Performance Deiner Seite leiden, wenn der Webhost eine Vielzahl an Webseiten auf denselben Server packt. Eingeschränkter Speicherplatz, geringer Traffic und gesperrte Skripte gehören heutzutage der Vergangenheit an. Bei der Vielzahl der Webhostinganbieter gehört der Kundenservice mittlerweile zum guten Ton. Auch beim gemieteten Server halten sich die Nachteile in Grenzen. Der größte Nachteil entsteht hier eigentlich nur beim Housing für den eigenen Server. Da das Rechenzentrum meist nicht um die Ecke liegt, benötigt man für die Wartung vor Ort dann doch in der Regel Personal, dass Arbeiten an der Hardware vornimmt.

Welche Kosten entstehen beim Webhosting?

Beim Webhosting zahlst Du vor allem für den Speicherplatz. Je nachdem wie viel Gigabyte Du benötigst, musst Du hier mit den meisten Kosten rechnen. Weitere Auslagen entstehen Dir für die Reservierung und Nutzung der Internetadressen. Die Höhe der monatlichen Gebühren für die Domain variieren je nach Art der Top-Level-Domain.

Ein weiterer Kostenfaktor ist der Traffic Deiner Seite. Hast Du viele Besucher auf Deiner Seite finden viele Seitenabrufe statt. Die verursachen Traffic. Und Traffic kostet Geld. Manche Dienste wie SSL-Zertifikate, Verschlüsselungen mit https oder die Nutzung bestimmter Skripte fallen bei vielen Internetserviceprovidern unter die Rubrik Zusatzleistungen, die ebenfalls mit einem monatlichen Betrag zu Buche schlagen.

Auch beim Kundenservice musst Du manchmal mit Aufpreisen rechnen. Nicht jeder Webhost hat eine Hotline, bei der man kostenlos anrufen kann, um Fragen zu klären. In der Regel lassen sich die Dienstleister diesen Service bezahlen. Nutzt Du einen eigenen Server, fallen Kosten für Betrieb und Einrichtung des Gerätes an, die der Webhost in die Angebotspakete einpreist. Auch hier können Zusatzleistungen wie z.B. die eigene IP-Adresse oder bestimmte Zertifikate fällig werden, je nachdem welche Konfiguration Du für Deinen Server benötigst. Da jeder Anbieter seine Preise selbst gestaltet und die Leistungen bei vielen Anbietern variieren, lohnt sich in jedem Fall ein genauer Preisvergleich.

Wie finde ich beim Vergleich verschiedener Webhosting Pakete das richtige für mein Projekt?

Der Preis ist heiß. Das gilt natürlich auch beim Webhosting. Um den richtigen Anbieter mit der perfekten Dienstleistung für Dein Webprojekt zu finden, kommt es vor allem darauf an Preise und Leistungen miteinander zu vergleichen. Bei manchen Hosts kosten 5 GB so viel, wie bei anderen 50 GB. Du musst also vorab grob umreißen, welche Dienstleistungen Du auf jeden Fall benötigst.

Um die Auswahl des Webhostingpaketes zu erleichtern, solltest Du vorab folgende Fragen für Dich beantworten:

  • Wie viel Speicherplatz benötigst Du?
  • Wie viel Domainnamen brauchst Du?
  • Mit wie vielen Besuchern rechnest Du für Deine Webseite?
  • Wie viel E-Mail-Postfächer beansprucht Dein Projekt?
  • Benötigst Du Zertifikate und Erweiterungen?
  • Benötigt Dein Webprojekt Datenbanken? Wenn ja, wie viele?
  • Brauchst Du Skriptsprachen auf dem Server?
  • Wie wichtig ist Dir ein telefonischer Support?

Wie viel Budget hast Du im Monat zur Verfügung? D.h. wie viel möchtest Du für die Dienstleistung »Webhosting« ausgeben?

Mit den Antworten auf diese Fragen verfügst Du über Faktoren, mit denen Du die Dienstleistungen der einzelnen Webhoster miteinander vergleichen kannst.

Manche Webhosts bieten Dir Testzugänge an, mit denen Du Leistungen vorab einen Monat kostenlos testen kannst.

Ein wichtiger Punkt sind auch die Vertragsbedingungen. Bindest Du Dich langfristig an einen Webhost, oder kannst Du jederzeit kündigen? Gerade auf den ersten Blick günstige Angebote kosten Dich auf die Vertragslaufzeit gesehen bares Geld, wenn nach dem Rabattpreis eine satte Erhöhung fällig wird.

Um den richtigen Anbieter zu finden kannst Du im Internet Recherchen anstellen. Es gibt einige Verzeichnisse, in denen Webhoster gelistet sind und deren Leistungen miteinander verglichen werden. Achte hierbei auch auf die Kundenbewertungen.

Welche Extras kann ich erwarten?

Wie bei den Kosten beschrieben variieren die Dienstleistungen der Webhosting-Anbieter sehr. Dennoch gibt es einige Services, die auf jeden Fall zum guten Ton gehören und die man von einem hervorragenden Webhost auch erwarten darf, ohne extra dafür zu bezahlen. Dazu gehören:

  • vorinstallierte Software

Beliebte Content-Management-Systeme wie WordPress oder Joomla, die Forum-Software phpBB und weitere Software in der One-Click-Installation. Das spart Dir Zeit. Denn die nötige Einrichtung der Datenbank entfällt durch die Vorinstallation.

  • MySQL-Datenbanken

Datenbanken sind für den modernen Webauftritt unverzichtbar. Deshalb sind in einem guten Webhostingpaket gleich mehrere davon ohne Aufpreis vorhanden.

  • PHP

Es soll immer noch Webhoster geben, die PHP auf ihren Servern nur gegen Aufpreis anbieten. Lass Dich davon nicht beirren! Es ist selbstverständlich, dass PHP-Skripte auf dem Server eines Hostinganbieters einwandfrei funktionieren.

Homepage Baukasten

Wer eine eigene Webseite veröffentlichen möchte, muss sich auch Gedanken um die geeignete Präsentation der Inhalte machen. Gerade im Gewerbebereich ist eine ansprechende, benutzerfreundliche Webseite essenziell. Doch nicht jeder von uns besitzt entsprechende Kenntnisse, um so eine Webseite zu realisieren. Natürlich kann man in diesem Fall einen Webdesigner beauftragen. Das kostet allerdings je nach Leistung relativ viel Geld. Da ist es gut, wenn man Tools zur Verfügung hat. Neben Content-Management-Systemen wie WordPress oder Joomla, mit denen sich ganze Layouts im Handumdrehen realisieren lassen, gibt es noch eine weitere Möglichkeit schnell zur fertigen Webseite zu kommen. Die Lösung ist der Homepage Baukasten, den viele große Webhoster mittlerweile anbieten. So kannst Du ohne Programmierkenntnisse Deine Homepage mit wenigen Klicks an den Start bringen. Sogar das Responsive-Design, das für die optimale Darstellung Deiner Webseite auf allen Endgeräten wie PC, Tablet und Smartphone sorgt, lässt sich mit dem Homepage Baukasten umsetzen. Und auch die beliebten Teilen-Buttons für die sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram bieten Dir die Homepagebaukästen an. Planst Du eine private Seite oder brauchst Du im gewerblichen Bereich eine Visitenkarte im Internet reicht eine mit dem Homepagebaukasten erstellte Webseite in vielen Fällen aus. Du sparst Dir eindeutig Zeit und musst Dir keine Gedanken um die Auswahl von Bildern oder Grafiken machen. Da der Baukasten mit seinen vielen Webseiten-Vorlagen dies alles schon mitbringt. Möchtest Du einen Onlineshop an den Start bringen, oder benötigst Du für Dein Projekt eine individuelle Lösung ist der Homepagebaukasten für Dich ungeeignet.

One-Click-Installation

Die One-Click-Installation ist für Dich als Webmaster besonders praktisch. Sie spart Dir Zeit und ein bisschen Arbeit. Denn mit nur einem Click kannst Du bei vielen Webhostern beliebte Open-Source-Software auf dem Server installieren, ohne vorher die Datenbanken dafür einrichten zu müssen. Diesen Service gibt es für beliebte Programme wie WordPress, Joomla, Serendipity, Typo3, phpBB und viele mehr. Dieses Angebot sollte Dich allerdings keinen Cent extra kosten. Es gehört zum Service eines professionellen Webhosters, Dir dieses Angebot zur Verfügung zu stellen.

Webhosting Test

Einen Webhost solltest Du stets auf Herz und Nieren prüfen, bevor Du bei ihm Leistungen bestellst. Das gilt für Shared Webspace und erst recht wenn Du planst, einen Server bei dem Anbieter zu mieten. Es gibt einige Merkmale, auf die Du bei einem Anbieter achten solltest, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Außerdem erfährst Du in diesem Kapitel, warum Webhosting nicht allein vom Preis abhängen sollte und zu guter Letzt, welche Zahlungsmethoden von den Webhostern akzeptiert werden.

Worauf solltest Du bei der Auswahl eines Webhosting Anbieters achten?

Speicherplatz

Ein hervorragender Webhost wird Dir keine Standard-Leistungen zu überteuerten Preisen verkaufen! Warum 5 GB nehmen, wenn Du für den gleichen Preis 50 GB Speicherplatz bekommen kannst? Natürlich brauchst Du nicht für jedes Projekt gleich so viel Platz. Trotzdem solltest Du möglichst viel Platz nehmen, wenn er Dir zu einem guten Preis angeboten wird. Das schafft Planungssicherheit.

Traffic

Der Datenverkehr Deiner Webseite steigt mit der Anzahl der Besucher, die sich Deine Inhalte im Netz ansehen. Wird der Traffic bei vielen Anbietern noch immer limitiert, bieten gute Webhosting-Firmen eine Traffic-Flatrate an. Selbstverständlich im Angebot inklusive. Das ist ein sehr sensibler Punkt. Wenn Deine Webseite nämlich mal stark frequentiert wird, ist sie nicht mehr erreichbar, wenn Dein Traffic-Volumen für den Monat aufgebraucht ist. Darum ist eine Traffic-Flat ein Must-have!

Skripte und Datenbanken

Moderne Webseiten kommen nicht mehr ohne aus. Gerade wenn Du Deine Webseite nicht selbst codest, sondern Software wie WordPress, Joomla oder Typo3 für die Erstellung von Design und Content nutzt. Die Unterstützung von PHP-Skripten und eine vernünftige Anzahl von MySQL-Datenbanken müssen im Angebotspaket enthalten sein.

Das Memory-Limit

Das Memory-Limit ist das Arbeitsspeicherlimit für PHP-Skripte. Die Webhoster limitieren dies serverseitig auf einen bestimmten Wert. Achte bei der Auswahl darauf, dass das Memory-Limit ausreichend für die Software ist, die Du benutzen möchtest. Für Typo3 und WordPress wird zum Beispiel ein Memory-Limit von 128 MB empfohlen. Noch besser ist es natürlich, wenn Dir der Webhost erlaubt, das Memory-Limit selbständig zu erhöhen. In diesem Fall kannst Du den Arbeitsspeicher flexibel an Dein Projekt anpassen. Das macht aber nicht jeder Internetserviceprovider mit.

E-Mail-Konten und Postfächer

Eine vernünftige Anzahl von E-Mail-Konten und Postfächern gehört zu einem korrekten Webhosting-Angebot dazu. Gerade wenn Du ein Webprojekt planst, bei dem mehrere Leute involviert sind, soll jeder auch seine eigene E-Mail-Adresse bekommen. Die Unterstützung für IMAP ist dabei heutzutage Pflicht.

Inklusiv-Domains

Hier ist es wie mit dem Speicherplatz. Wenn Du mehr für den gleichen Preis bekommen kannst, warum sich dann mit weniger zufriedengeben? Viele Anbieter preisen nur eine .de-Domain in das Webhosting-Paket mit ein. Benötigst Du weitere Domains für Dein Webprojekt, lassen sie es sich extra bezahlen. Webhoster mit Servicecharakter bieten Dir mindestens drei Domainnamen im Webhostingpaket an. Am besten nicht nur .de-Domains, sondern alle gängigen internationalen Top-Level-Domains wie .com, .net und auch .eu.

Kunden je Server

Ein fairer Webhost wird Dir schon auf seiner Webseite mitteilen, wie viel Kundenseiten beim Shared Webspace auf einem Server gehostet werden. Die Zahl sollte so gering wie möglich sein. Zu viele Webseiten auf einem Server drosseln die Performance Deiner Webseite.

Erreichbarkeit und Performance

Beziehe bei Deiner Recherche unbedingt auch die Erreichbarkeit des Webhosts mit ein. Üblicherweise machen Webhoster diese Daten auf ihrer Webseite transparent. Je niedriger der Wert für die Erreichbarkeit pro Jahr ist, umso häufiger gab es Störungen und Ausfälle im Rechenzentrum. Bei geeigneten Webhostern liegt dieser Wert zwischen 98 und 99,9 Prozent. Alles andere ist Mist. Denn jede Störung bedeutet, dass Deine Webseite nicht erreichbar ist.

Support

Auch die Art und Weise, wie Du mit Deinem Hosting-Anbieter kommunizieren kannst, und vor allem, wie schnell dieser reagiert, ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Webhosts. Viele Anbieter offerieren nur einen E-Mail-Support gratis an und lassen sich den telefonischen Support durch eine Hotline-Gebühr pro Minute extra bezahlen. Sind die Leute am Telefon dann noch unfreundlich und wirken inkompetent bereut man schnell, dass man bei der Auswahl des Anbieters nicht auf ausreichenden Support geachtet hat. Gute Anbieter kümmern sich um Dein Problem per E-Mail (mit Antwortgarantie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes) und per Telefon (freundlich und ohne große Gebührenaufschläge). Immer mehr Firmen bieten auch einen Support per Live-Chat an, wo Dir umgehend von einem Mitarbeiter geholfen wird.

Wie finde ich einen zuverlässigen und sicheren Website Hosting Anbieter?

Der beste Weg einen sicheren und zuverlässigen Webhost zu finden, ist die Internetrecherche. Suche mit dem Stichwort »Webhostingvergleich« in der Suchmaschine nach Seiten, die Dir die besten Webhosting-Firmen auf einen Blick übersichtlich präsentieren. Schaue Dir anschließend die Firmenhomepages der Anbieter an, die Dein Interesse geweckt haben. Dort findest Du Hinweise auf Auszeichnungen und Gütesiegel, die das Unternehmen für seine zuverlässige Dienstleistung bereits erhalten hat. Außerdem bekommst Du dort einen detaillierten Überblick über das Leistungsangebot des Webhosts. Recherchiere weiterhin nach Kundenmeinungen. Viele negative Erfahrungsberichte im Internet sind ein Hinweis auf schlechten Service. Hast Du einen Webhost gefunden, nehme Kontakt zu ihm auf und frage nach einem Test-Account. Immer mehr Unternehmen bieten ihren künftigen Kunden einen Testzeitraum von 30 Tagen kostenlos an. So kannst Du Dich mit allen administrativen Einstellungen vertraut machen und auch die Erreichbarkeit sowie den Service vorab testen, ohne Dich zu binden.

Wie günstig darf ein Webhosting sein?

Unter 1.2.1. haben wir Dir bereits erläutert, wo die Vor- und Nachteile vom Free Webspace liegen. Nun fragst Du Dich vielleicht, wie günstig ein Webhosting denn nun sein darf? Die Antwort hängt mal wieder vom Sinn und Zweck Deiner Webseite ab. Bist Du professionell aufgestellt und nutzt das Webprojekt beruflich, benötigst Du in der Regel mehr Leistungsumfang. Erst recht, wenn Du einen eigenen Onlineshop aufbaust. Da solltest Du im Zweifel lieber das wertigere Angebot nutzen, bei dem Du alle benötigten Funktionen und vor allem auch guten Support bekommst, wenn Not am Mann ist. Benötigst Du einen kompletten Server für Dich, solltest Du auf keinen Fall sparen. Gute Angebote von Managed Servern sind bereits unter 100,- EUR pro Monat erhältlich. Dafür bekommst Du allerdings auch den kompletten Rund-um-Service mit dazu. Im privaten Bereich lohnt sich meist das Einsteiger-Paket der Webhoster zum günstigen Preis. Einsteiger-Pakete werden inklusive Domain zwischen 2,50€ und 6,- € pro Monat angeboten. Bei zu günstigen Angeboten solltest Du stets auf die Details achten. Manche Lock-Angebote sind nur auf den ersten Blick günstig.

Welche Zahlungsmethoden bietet der Webhoster?

Je nach Anbieter gibt es für Dich unterschiedliche Möglichkeiten, das Webhosting zu bezahlen. Die geläufigste Zahlungsweise ist die SEPA-Lastschrift. Dazu gibst Du bei der Auftragserteilung Deine Bankverbindung an und willigst ein, dass der Webhost den fälligen Betrag von Deinem Girokonto abbuchen darf. Als Zahlungsrhythmus bieten Dir die allermeisten Unternehmen eine viertel- oder halbjährliche sowie jährliche Zahlung an. Einige Webhoster ermöglichen auch die monatliche Zahlung. Als Anreiz für Vorauszahlungen bieten Dir manche Webhosting-Firmen einen Rabatt. Bei der jährlichen Zahlung sparst Du so bis zu 10 %. Bei einigen wenigen Anbietern kannst Du sogar bis zu drei Jahre im Voraus bezahlen und erhältst dafür bis zu 20 % Ermäßigung. Das kann sich lohnen, wenn Du weißt, dass der Webhoster zuverlässig ist, Deinen Anforderungen entspricht, Du Dein Webprojekt langfristig planst und das nötige Kapital gerade zur Verfügung hast, ohne das Du Klimmzüge am Brotkasten machen musst.

Eine weitere Zahlungsoption, die viele Webhosting-Services bereitstellen, ist die Zahlung mit Kreditkarte. VISA oder MasterCard sind in diesem Fall üblich. Auch die Vorkasse, oft in Verbindung mit der Sofortüberweisung, ist ein beliebter Zahlungsweg fürs Webhosting. Höchst selten sind hingegen exotischere Zahlungsmöglichkeiten beim Webhosting, wie etwa die Bezahlung mit Paysafecard, Skrill/Moneybookers, Klarna oder sogar Bitcoin. Zunehmend setzt sich bei vielen Internetserviceprovidern auch die Bezahlung mit Paypal durch. Gegenüber den anderen Zahlungswegen hast Du hier den Vorteil, durch den Käuferschutz Dein Geld auf schnelle Art und Weise zurückzuerhalten, falls Du mit der Leistung des Webhosts nicht zufrieden bist. Die Möglichkeit steht Dir sonst nur bei der SEPA-Lastschrift zur Verfügung, wo Du bis zu sechs Wochen nach Abbuchung die Zahlung widerrufen kannst.


Domain

Ohne Domains kein Internet. In diesem Kapitel lernst Du sie genau kennen. Du erfährst alles über die Domainsuche, und wie man eine Domain kauft, verkauft oder was passiert, wenn man mit einer Domain zu einem neuen Anbieter umziehen möchte. Hier bleiben mal wieder keine Fragen offen.

Was ist ein(e) Domain Name / Internetadresse?

Der Domainname ist die Adresse Deiner Homepage. So wie jedes Haus eine Postanschrift besitzt, unter der man es finden kann, benötigt auch jede Webseite eine eigene unverwechselbare Internetadresse. Dazu verfügt jeder Server über seine eigene IP-Adresse. Da man sich Zahlen meist schlechter merken kann, vor allem wenn sie aus längeren Zeichenketten bestehen, hat man das Domain Name System (DNS) erfunden. Über offizielle Registrierungsstellen wie ICANN (für.com, .org, .net) oder Denic (.de) werden die Domainnamen dem jeweiligen Inhaber zugeordnet. Der Webhost trägt anschließend ein, welche IP-Adresse der Domainname ansteuert. Auf diese Weise ist der Server, auf dem Deine Homepage liegt, dann eindeutig mit Deiner Internetadresse erreichbar. Der Domainname setzt sich übrigens aus zwei Bereichen zusammen. Der Top-Level- und der Second-Level-Domain. Die Top-Level-Domain bestimmt den Ländercode. Also : .de, .at, .ch, .com etc.

Die Second-Level-Domain ist der eigentliche Domainname, den Du Dir erdenkst. Jede Domain wird somit eigentlich von hinten nach vorne gelesen. Zuerst der Ländercode und dann erst die Adresse. Das Prinzip ist somit wie bei der Briefpost. Dort wird zunächst auch erstmal die Post nach dem Land sortiert, in das sie verschickt wird. Erst dort wird die Post dann nach der Stadt und der Straße sortiert, in der sie ausgeliefert werden soll.

Jede Domain ist nur einmal registrierbar. Ist die Wunschadresse bereits vergeben, kannst Du versuchen, den Namen mit einer anderen Top-Level-Domain zu erwerben. Statt meinwunschname.de also meinwunschname.com oder meinwunschname.berlin. Beachte jedoch das die Top-Level-Domains unterschiedliche Preise haben und nicht jeder Webhost exotischere Top-Level-Domains mit in seine Pakete einpreist. Sind diese Alternativen auch besetzt, kannst Du versuchen, mit dem Eigentümer Kontakt aufzunehmen und die Adresse abzukaufen. Ob Deine Wunschdomain noch frei ist, erfährst Du übrigens in einem kostenlosen Domaincheck. Den bieten alle Hostingfirmen kostenfrei auf ihrer Webseite an. Dort bekommst Du in der Regel auch Alternativen angeboten, wenn Deine Wunschdomain schon vergeben ist.

Domainabfragen

Auf der Suche nach der perfekten Domain kommst Du an einer Internetrecherche nicht vorbei. Denn nicht immer ist Dein Wunschname noch frei. Darum musst Du genau prüfen, ob Du Deine Traumdomain noch verwenden kannst. Wenn nicht ist es hilfreich zu ermitteln, wem diese gehört. Manchmal lässt sich da etwas machen und man kann die Domain dem jetzigen Besitzer abkaufen. Wie Du herausfindest, wem eine Domain gehört, erfährst Du jetzt hier!

Domainsuche: Wie prüfe ich eine Domain auf ihre Verfügbarkeit?

Um die Verfügbarkeit einer Domain zu überprüfen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist der Domaincheck auf der Webseite Deines Webhosting-Anbieters. Dazu rufst Du die Seite auf, gibst dort Deinen Wunschnamen ein und wählst die Top-Level-Domains aus, die Du für Deinen Domainnamen im Auge hast. Innerhalb weniger Sekunden sagt Dir das System, ob Deine Wunschdomain noch frei ist. Wenn nicht wird Dir oft schon automatisch Alternativen angezeigt, die noch erhältlich sind.

Ein weiterer Weg herauszufinden, ob die Wunschadresse noch frei ist, ist der Domain-Lookup bei der jeweiligen Registrierungsstelle. Für .de-Domains in Deutschland ist das DENIC. Auf www.denic.de findest Du das whois. Dort tippst Du Deinen Wunschnamen ein und siehst dann sofort, ob die Domain noch frei ist. Der Vorteil der Abfrage Direkt bei der Registrierungsstelle ist, dass Du meist gleich sehen kannst wem die Domain gehört, die Du gerne hättest. Das ist dann wichtig, wenn Du versuchen möchtest, eine bereits vergebene Domain zu übernehmen. Der Dritte Weg eine Domain auf ihre Verfügbarkeit zu prüfen ist der Domaincheck über eine Domainhandelplattform, wie zum Beispiel Sedo. Dort siehst Du auch gleich den geschätzten Wert einer bereits vergebenen Domain und erhältst einen Link zur Anfrage an den aktuellen Besitzer, wenn Du eine Domain abkaufen möchtest.

Was ist ein Domain Whois?

Das Wort »Whois« setzt sich aus den englischen Wörtern »who« und »is« zusammen. Auf Deutsch bedeutet es »wer ist«. Das Whois ist ein Protokoll, mit dem man in den Datenbanken der Domainnamen-Registrierungsstellen nach Informationen zu Internetadressen und IP-Adressen sowie deren Eigentümern suchen kann. So erhältst Du detaillierte Informationen über bereits registrierte Domains. Bei .de-Domains kann aus Datenschutzgründen der Eigentümer nur noch über die whois-Suche Direkt auf der Webseite von DENIC abgefragt werden. Jede Registrierungsstelle von Top-Level-Domains hat ihren eigenen whois-Server. Es gibt aber auch einige Whois-Webdienste, über die man ebenfalls Abfragen starten kann.

Beispiel Domainabfrage von Facebook.com via ICANN:

Domain Name: facebook.com

Registry Domain ID: 2320948_DOMAIN_COM-VRSN

Registrar WHOIS Server: whois.markmonitor.com

Registrar URL: http://www.markmonitor.com

Updated Date: 2015-08-25T12:15:13-0700

Creation Date: 1997-03-28T21:00:00-0800

Registrar Registration Expiration Date: 2020-03-29T21:00:00-0700

Registrar: MarkMonitor, Inc.

Registrar IANA ID: 292

Registrar Abuse Contact E-Mail: abusecomplaints@markmonitor.com

Registrar Abuse Contact Phone: +1.2083895740

Domain Status: clientUpdateProhibited (https://www.icann.org/epp#clientUpdateProhibited)

Domain Status: clientTransferProhibited (https://www.icann.org/epp#clientTransferProhibited)

Domain Status: clientDeleteProhibited (https://www.icann.org/epp#clientDeleteProhibited)

Domain Status: serverUpdateProhibited (https://www.icann.org/epp#serverUpdateProhibited)

Domain Status: serverTransferProhibited (https://www.icann.org/epp#serverTransferProhibited)

Domain Status: serverDeleteProhibited (https://www.icann.org/epp#serverDeleteProhibited)

Registry Registrant ID: Registrant Name: Domain Administrator

Registrant Organization: Facebook, Inc.

Registrant Street: 1601 Willow Road, Registrant City: Menlo Park

Registrant State/Province: CA

Registrant Postal Code: 94025

Registrant Country: US

Registrant Phone: +1.6505434800

Registrant Phone Ext: Registrant Fax: +1.6505434800

Registrant Fax Ext: Registrant E-Mail: domain@fb.com

Registry Admin ID: Admin Name: Domain Administrator

Admin Organization: Facebook, Inc.

Admin Street: 1601 Willow Road, Admin City: Menlo Park

Admin State/Province: CA

Admin Postal Code: 94025

Admin Country: US

Admin Phone: +1.6505434800

Admin Phone Ext: Admin Fax: +1.6505434800

Admin Fax Ext: Admin E-Mail: domain@fb.com

Registry Tech ID: Tech Name: Domain Administrator

Tech Organization: Facebook, Inc.

Tech Street: 1601 Willow Road, Tech City: Menlo Park

Tech State/Province: CA

Tech Postal Code: 94025

Tech Country: US

Tech Phone: +1.6505434800

Tech Phone Ext: Tech Fax: +1.6505434800

Tech Fax Ext: Tech E-Mail: domain@fb.com

Name Server: a.ns.facebook.com

Name Server: b.ns.facebook.com

DNSSEC: unsigned

URL of the ICANN WHOIS Data Problem Reporting System: http://wdprs.internic.net/

Last update of WHOIS database: 2016-11-27T23:57:31-0800

Was ist ein Domain Lookup?

Wie oben unter 2.1. schon beschrieben wird Durch das Domain Name System jeder Domain eine IP-Adresse zugeordnet, unter der die Webseite erreichbar ist. Als Lookup bezeichnet man zum einen den Vorgang, bei dem der Browser nach Eingabe der Internetadresse bei einem DNS-Server nach der entsprechenden IP sucht, um letztendlich die zugeordnete Webseite anzuzeigen. Zum anderen beschreibt das Lookup den Prozess, bei dem man Durch Eingabe einer IP-Adresse eines Servers den zugehörigen Domainnamen erhält. Diese Abfrage kannst Du genau wie das Whois über entsprechende Dienste im Internet kostenlos vornehmen.

Domain kaufen / verkaufen

Eine Domain zu registrieren ist eine einfache Sache, die Du innerhalb kurzer Zeit erledigen kannst. Die Preise bewegen sich im moderaten Rahmen, sofern Du nicht zu exotischen Top-Level-Domains neigst. Manchmal kommt es vor, dass die Wunschdomain für ein Projekt schon besetzt ist. In so einem Fall kann man versuchen, eine Domain vom derzeitigen Inhaber abzukaufen. Der einfachste und sicherste Weg ist die Nutzung einer Domainhandelsplattform. Das gilt auch, wenn Du eine Domain verkaufen möchtest. Hier erfährst Du, wie Du in beiden Fällen am besten vorgehst.

Domain registrieren / sichern

Üblicherweise registrierst Du eine Domain Direkt über Deinen Internetserviceprovider. Wählst Du Dein Webhostingpaket aus, gibst Du dort die zu registrierenden Wunschdomains an. Der Webhost trägt bei Auftragsannahme die Domain in die DNS-Datenbank des Registrars ein und ordnet Deinen Webspace dieser Internetadresse zu. Der komplette Vorgang dauert in der Regel ca. 24 bis 48 Stunden (die Beauftragung an Werktagen vorausgesetzt).

Theoretisch kannst Du die Registrierung bei der jeweiligen Registrierungsstelle auch selbst vornehmen. Praktisch ist dies aber nicht zu empfehlen, weil dies Kenntnisse in der dahinter stehenden technischen Infrastruktur voraussetzt. Zudem ist eine direkte Registrierung oft erheblich teurer, als wenn Dein Webhost das für Dich macht. Der Webhoster bekommt bei vielen Registrierungsstellen Großhandelspreise und kann diesen Vorteil an Dich weitergeben. Du sparst Dir somit Zeit und Nerven, wenn Du Direkt beim Webhost eine Registrierung Deiner Wunschdomain beauftragst.

Wo bekomme ich eine kostenlose Domain?

Wenn Du über eine eigene Domain für Deine Homepage nachdenkst, bist Du vielleicht auch schon über die Angebote gestolpert, die Dir eine kostenlose Domain für Dein Webprojekt offerieren. Als Gegenleistung verpflichtest Du Dich dafür einen Werbelink in Deine Homepage einzufügen, der vom Anbieter überprüft wird. Um diesen Service nutzen zu können, benötigst Du allerdings bereits Webspace bei einem Webhost oder eine Subdomain, auf die Deine Gratis-Domain verlinkt werden kann. Das ganze ist grundsätzlich eine tolle Sache. Anbieter wie www.domains-for-free.de, www.domains-geschenkt.de oder www.dot.tk sind sicher gut frequentiert. Besonders im privaten Bereich kann es sinnvoll, Kosten zu sparen und erstmal mit einer Gratis-Domain den Schritt zur eigenen Webseite im Internet zu vollziehen. Aber wie beim Gratis-Webspace gibt es auch bei der Gratis-Domain einige Haken. Der wichtigste: Du wirst bei den meisten Diensten nicht Eigentümer der Domain. Das ist insofern ärgerlich, wenn Du Dir Deinen Namen, oder den Namen Deines Geschäftes als Domain registrierst. Kommt es zu Streitigkeiten, ist Deine Domain futsch. Du hast dann keine Möglichkeit, sie Dir schnell wieder zu besorgen. Bei www.domains-for-free.de Musst Du eine Mindestbesucherzahl nachweisen. Unterschreitest Du diese Mindestbesucherzahl kann es sein, dass Deine Gratis-Domain gekündigt wird. Wie hoch diese Besucherzahl sein muss, geht aus der Webseite des Unternehmens allerdings gar nicht hervor. Ein guter Kompromiss zumindest für 12 Monate eine Domain gratis zu erhalten, ist das Angebot für Neukunden von one.com. Dort bekommst Du im Tarif »Starter« 15 GB Speicherplatz und eine Domain für ein Jahr lang völlig umsonst. Neben der .de-TLD kannst Du hier auch internationale Top-Level-Domains im Gratis-Angebot nutzen. Danach kostet das Starter-Paket bei one.com 1,79 EUR pro Monat. Der Webhoster informiert Dich 60 Tage vor Ablauf der Gratismitgliedschaft darüber, dass Dein Account kostenpflichtig wird, wenn Du nicht kündigst. Du hast für die Kündigung des Gratis-Webspace inklusive der Gratis-Domain einen Monat Zeit.

Was kosten Domains? Wo finde ich günstige Domains?

Den besten Preis für eine Domain erlangst Du, wenn sie in Deinem Webhosting-Paket inklusive ist. Nach dem RunDum-sorglos-Prinzip bekommst Du hier am meisten Leistung. Natürlich gibt es Gründe, sich nur eine Domain registrieren zu wollen. Sei es, um erstmal eine tolle Idee zu sichern, deren Verwirklichung man später angeht, wenn die Semesterferien beginnen und einfach endlich Zeit für das Projekt zur Verfügung steht. Oder, weil man eine Zusatzdomain möchte, die auf ein bereits bestehendes Projekt weitergeleitet werden soll. Da lohnt es sich mal wieder, die Preise genau zu vergleichen. Am günstigsten ist in Deutschland natürlich die .de-Domain. Große Anbieter wie Strato geben Dir im ersten Jahr für Deine Domain ordentlich Rabatt. Bereits für 0,20 EUR pro Monat kannst Du hier eine .de-Domain registrieren. Im zweiten Jahr kostest sie dann allerdings 0,98 EUR, was immer noch im Rahmen liegt. Ein ähnliches Angebot bietet 1und1. Auch hier bekommst Du eine .de-Domain im ersten Jahr zum rabattierten Preis. Nämlich für 0,29 EUR pro Monat. Im Folgejahr kostet die .de-Domain dann 0,99 EUR pro Monat. Ohne Rabatt dafür aber mit einem vernünftigen Jahrespreis kommt der Anbieter all-inkl.com daher. Für 9,90 EUR pro Jahr bekommst Du hier eine .de-Domain. Auf den Monat gerechnet sind das 0,83 EUR. Etwas teuerer wird es bereits bei den .com-Domains. Im Schnitt kosten die ebenso wie .net- , .org-, oder .eu-Domains 1,50 EUR pro Monat. Auch hier ist all-inkl.com mit 14,90 EUR pro Jahr wieder etwas günstiger, als die meisten anderen Unternehmen. Strato und 1und1 bieten auch in diesem Segment wieder Kampfpreise fürs erste Jahr an. So erhältst Du bei Strato eine .com-Domain für 0,60 EUR pro Monat. Eine .eu-Domain kostet bei Strato im ersten Jahr sogar nur 1,20 EUR. 1und1 schenkt Dir die .eu-Domain sogar im ersten Jahr. Dafür bindest Du Dich allerdings 24 Monate an den Host und musst den Preis fürs zweite Jahr sofort entrichten. Da schlägt der Gesamtpreis am Schluss mit 17,88 EUR, für zwei Jahre, zu buche. Wer sich so lange binden will, ist mit dem Angebot sicher gut beraten. Exotischere Domains sind deutlich teurer. Eine .Berlin-Domain kostet bei Strato schon 4,50 EUR im Monat. Und eine Domain mit der Endung .pr für Puerto Rico wird bei Checkdomain sogar für 100,- EUR pro Monat feilgeboten. Für ein PR-Büro mag es dennoch eine lohnende Investition sein. Wie viel Dir eine Domain letztendlich wert ist, hängt vor allem vom Wert ab, den die Domain für Dich persönlich hat. Gerade wenn Du mit Deinem Webprojekt Einnahmen generierst, oder Du die Mehrwertsteuer abziehen kannst, darf eine Domain schon mal etwas mehr kosten.

Was sind Expired Domains?

Mit Expired Domains meint man Domainnamen, die in Kürze frei werden oder bei der zuständigen Registrierungsstelle aktuell gelöscht werden. Es gibt einige findige Menschen, nicht nur in Deutschland, die ein besonderes Auge auf Expired Domains geworfen haben. Denn mit ihnen kann man unter Umständen sein eigenes Ranking verbessern oder Geld Durch Werbeeinblendungen verdienen. Nicht jede Expired Domain ist attraktiv. Dennoch kann es vorkommen das, eine Domain ein gutes Ranking bei Google verzeichnete. Schnappt man sich so eine Domain, indem man sie für sich registriert, kann man dieses Ranking nutzen. Voraussetzung ist natürlich, dass der neue Inhalt zum Domainnamen passt. Auf einer Handtaschenseite plötzlich Autos feilzubieten wird sich imm Google-Ranking in kürzester Zeit bemerkbar machen. Du wirst abgestraft und verlierst den guten Platz.

Die Profis beobachten Domains mit besonders beliebten Keywords. Tauchen diese nun in der Liste der Expired Domains auf, schlagen sie sofort zu. Denn eine Expired Domain eignet sich auch als Werbeplattform. Wenn die Besucher noch nicht mitbekommen haben, dass die Domain nicht mehr auf den bisherigen Inhalt zeigt, kannst Du den Traffic »abfangen« und für Dich nutzen. Indem Du mit Affiliate-Links den Nutzern zu ihrem Glück verhilfst und Content verlinkst, der thematisch zu dem passt, was die Besucher suchten. Auf einer ehemaligen Handtaschen-Seite könntest Du also Affiliate-Links veröffentlichen, die den Nutzern die neuesten Handtaschen-Trends präsentieren. Mit etwas Glück kauft einer der User etwas über Deinen Link. Schon klingelt bei Dir die Kasse, weil Du Durch den Verkauf eine Provision erhältst. Woher weißt Du nun, wann eine Domain abläuft? Es gibt spezielle Dienste, auf denen Du nach abgelaufenen bzw. gelöschten Domains forschen kannst. Auf www.peew.de/expired-domains oder www.spydom.de wirst Du schnell fündig. Sagt Dir eine Domain zu, kannst Du sie umgehend für Dich registrieren.

Wie kann man eine Domain Verkaufen?

Besitzt Du eine Domain, die Du nicht mehr benötigst, kannst Du versuchen, sie zu verkaufen. Am erfolgreichsten wirst Du damit sein, wenn der Domainname einen gewissen Wert besitzt. Das ist dann der Fall, wenn es sich um kurze gut zu merkende und wichtige Begriffe handelt. Smartphone.de ist sicher mehr wert, als peters-smartphone-shop.de. Eine weitere Rolle beim Verkaufspreis spielt auch das Ranking in Suchmaschinen. Ist die Webseite bei Google hoch gelistet und hat viele qualitativ gute Backlinks, wird sich das auch im Verkaufspreis niederschlagen. Wie viel Deine Domain wert ist, hängt natürlich immer davon ab, was ein potentieller Verkäufer bereit ist dafür zu zahlen. Es gibt im Internet einige Bewertungsportale, bei denen man eine Schnellabfrage zur Domainbewertung vornehmen kann. Adresso.de bietet so einen Dienst. Die Domain facebook.de wird dort aktuell mit einem Wert von 120 bis 150 Millionen Euro angegeben. Besser ist es jedoch, ein Gutachten zu erstellen. Sedo bietet beispielsweise eine detaillierte Domainbewertung anhand von zehn verlässlichen Faktoren an. Parameter wie Suchmaschineneignung, Werbewirkung und Verkaufschancen werden mit einbezogen. Auch ein Vergleich ähnlicher Domainnamen und deren Verkaufspreise, ist im Angebot enthalten. Der Vorteil gegenüber der Gratisabfrage ist eine realistischere Einschätzung des Verkaufspreises, weil ein Experte hier eine genauere Analyse vornimmt. Aktuell kostet der »Domain-Wertgutachten« genannte Dienst bei Sedo 99,- Euro.

Möchtest Du Deine Domain nun verkaufen ist am einfachsten, wenn Du dies über eine Domain-Handelsplattform tätigst. Natürlich kannst Du Deine Domain auch selbst zum Verkauf anbieten. Selbst eBay hat eine Plattform für Domainnamen. Aber Deine Chance steigt, wenn Du Profis mit dem Verkauf beauftragst. Wo Du das machen kannst, liest Du im nächsten Artikel.

Wo kann man eine Domain Verkaufen?

Der einfachste und sicherste Weg ist die Nutzung einer Domainhandelsplattform wie Sedo.de. Dort gibt es verschiedene Optionen, eine Domain feilzubieten. Beim Sofortkauf legst Du eine Summe fest, die der potentielle Käufer Direkt über die Plattform an Dich bezahlt. Bei der offenen Preisverhandlung geben die Interessenten für Deine Domain ein Angebot ab. Du entscheidest, zu welchem Preis Du bereit bist, die Domain an den zukünftigen Besitzer zu verkaufen. Entscheidest Du Dich bei Sedo für die Auktion, wird Deine Domain an den Höchstbietenden versteigert. Bei dieser ProzeDur sehen alle, wie hoch die Gebote der Mitbieter sind. Ein wesentlicher Vorteil von Sedo ist der Treuhand-Service. Bei einem erfolgreichen Verkauf übernimmt Sedo die Abwicklung und kümmert sich um die Domain-Übertragung. Das ist ein besonders sensibler Moment, bei dem nichts schief gehen darf. Denn Du musst dem neuen Inhaber der Domain bestätigen, dass er die Domain von Dir übernimmt. Erst wenn der Käufer als neuer Admin-C in der Datenbank des Registrars eingetragen ist, ist der Kauf abgeschlossen. Sedo zahlt Dir dann das Geld aus. Der Treuhand-Service ist eine verlässliche Dienstleistung, die Dir und dem Käufer Sicherheit gibt. Als Gebühr für den erfolgreichen Verkauf Deiner Internet-Domain nimmt Sedo zwischen 10 und 20 % Provision. Alle Informationen findest Du auf www.sedo.com.

Domain Umziehen

Bist Du mit Deinem aktuellen Webhosting-Anbieter nicht mehr zufrieden, oder hast Du ein besseres Angebot ausfindig gemacht, musst Du mit Deiner Domain zum neuen Anbieter umziehen. Das klingt erstmal nach Aufwand, ist aber letztendlich schnell gemacht. Wie der Domain-Transfer genau funktioniert, erklären wir Dir im nachfolgenden Artikel.

Was ist ein KK-Antrag?

Das schöne deutsche Wort »Konnektivitätskoordination« steht für das KK im KK-Antrag. Was etwas anachronistisch nach den Urzeiten des Internets klingt, beschreibt ein Verfahren, das Du in Gang setzen musst, wenn Du mit Deiner Domain zu einem neuen Provider umziehen möchtest. Aber auch, wenn Du die Domain an jemanden verkauft hast oder von jemandem übernimmst, wird ein KK-Antrag nötig. Dazu gehst Du wie folgt vor:

  1. Du buchst bei Deinem neuen Webhosting-Dienst das gewünschte Leistungspaket und gibst Deine Domain als zu registrierende Domain an. Du beauftragst den Webhost damit, Deine Domain von Deinem jetzigen Webhost zu übertragen.
  2. Bei Deinem aktuellen Internetserviceprovider kündigst Du Dein Webhosting. Gleichzeitig forderst Du einen sogenannten AuthCode an, den Du für den Transfer Deiner Domain zum neuen Anbieter unbedingt benötigst. Die meisten Webhoster haben hierzu bereits automatisierte Verfahren erarbeitet, sodass Du den AuthCode innerhalb kürzester Zeit per E-Mail oder Post zugeschickt bekommst. Bietet Dein Webhost das nicht, wende Dich bitte umgehend an den Support. Man wird Dir dort Deinen AuthCode nennen.
  3. Mit dem AuthCode beweist Du dem neuen Webhost, dass Du rechtmäßiger Inhaber der Domain bist und veranlasst das Unternehmen, den Umzug für Dich in die Wege zu leiten. Der Webhost informiert dann Deinen bisherigen Anbieter über den Umzug und setzt sich auch mit der Registrierungsstelle in Verbindung. Diese prüft den AuthCode und stimmt dem Umzug nach erfolgreicher Prüfung zu.
  4. Dein alter Webhosting-Dienst wird Dich via E-Mail noch einmal über den Wechsel informieren. Legst Du jetzt keinen Widerspruch ein, wird der Umzug vollzogen.

Domain Arten / Domainendungen

Nach über 25 Jahren Internet sind zu den ursprünglichen Domainendungen, den sogenannten Top-Level-Domains (TLD) im Laufe der Jahre viele weitere Domainendungen hinzugekommen. Damit Du nicht den Überblick verlierst, stellen wir Dir nachfolgend die wesentlichen Domainarten vor.

Top Level Domain (TLD)

Die Top-Level-Domain ist der letzte Teil einer Internetadresse. Sie ist gleichzeitig der wichtigste Bestandteil einer Domain. Die TLD ordnet die Domain einem bestimmten Land bzw. einer zuständigen Registrierungsstelle zu, die für den ordnungsgemäßen Betrieb sorgt. Ähnlich den Ländervorwahlen bei den Telefonnummern lässt sich so an der Top-Level-Domain ablesen, zu welcher Region oder welcher thematischen Gruppe der Inhalt der Webseite zuzuordnen ist. Die häufigste Endung .com steht zum Beispiel für kommerzielle Angebote, die TLD .net für Network und .org für Bildungseinrichtungen. Im Laufe der Jahre wurden viele der ursprünglichen Bedeutungen aufgegeben, sodass diese Domainendungen heutzutage für jede Person registrierbar sind.

.com Domain

Die Top-Level-Domain mit der Endung, ist die am weitesten verbreitete im Internet. Satte 126 Millionen Domains sind mit der Endung .com bei der zuständigen Registrierungsstelle Verisign verzeichnet. Die .com-Domain wurde im Jahr 1985 eingeführt und stand anfänglich nur (US-amerikanischen) Unternehmen zur Verfügung. Denn .com war die Abkürzung für »commercial« oder »commerce«. Um das Jahr 2000 verlor die .com-Domain jedoch zunehmend ihre ursprüngliche Bedeutung. Heutzutage steht sie allen Internetnutzern offen, die eine .com-Adresse registrieren möchten. Also Firmen wie Privatpersonen gleichermaßen. Eine .com-Domain kann zwischen zwei und 63 Zeichen lang sein. Auch Umlaute sind mittlerweile zugelassen. Die .com-Domänen gehören zu den weltweit wertvollsten und werden rege gehandelt. Viele bekannte Begriffe sind als .com-Domain mittlerweile vergeben. Ein Grund, warum die ICANN im Jahr 2012 die Vergabe von neuen TLD’s angeregt hat.

.de Domain

Die .de-Domain ist mit 16 Millionen registrierten Adressen eine der beliebtesten Domainendungen weltweit. 1986 eingeführt und zunächst von der Universität Dortmund verwaltet ist seit 1997 die DENIC als Registrierungsstelle für die .de-Domainnamen zuständig. Eine .de-Domain kann ein bis zu 63 Zeichen lang sein. Sogar das »ß« ist als Buchstabe in einer .de-Domain zugelassen. Sowohl Firmen als auch Privatpersonen können eine .de-Domain für sich registrieren. Man muss dazu noch nicht einmal Deutscher Staatsbürger sein. Lediglich der administrative Ansprechpartner einer .de-Domain muss in Deutschland gemeldet sein. Wird eine .de-Domain gelöscht, räumt die DENIC dem Inhaber eine 30-tägige Bedenkzeit ein. So verhindert sie, dass Domainnamen versehentlich gelöscht werden.

Nichtgesponserte Domains (uTLD)

Nichtgesponserte Domains, sogenannte unsponsored Top-Level Domain (uTLD), sind Domainendungen, die eine bestimmte Gruppe kennzeichnen. Hierzu gehören:

  • .arpa die TLD des Arpanets, dem Vorläufer des heutigen Internets.
  • .biz Business-Domain, für die kommerzielle Nutzung bestimmt.
  • .com ehemalige kommerzielle Domainendung. Jetzt für jedermann nutzbar.
  • .info Info-Domain, erschaffen für Informationsanbieter und Nachrichtenquellen.
  • .name als Domain für Privatpersonen und Familien gedacht.
  • .net ursprünglich für Netzverwaltungseinrichtungen vorbehalten, heutzutage für jedermann reservierbar.
  • .org für nichtkommerzielle Organisationen (Non-Profit-Organisationen).
  • .pro für „qualifizierte Fachkräfte“. Also Berufsgruppen, welche sich Durch „geeignete Zertifikate“ ausweisen.

Gesponserte Domains (sTLD)

Gesponserte Domains, die sogenannten sponsored Top-Level-Domains (sTLD), sind Domainendungen, die von Unternehmen oder Organisationen vorgeschlagen und betrieben werden. Diese besitzen, gemäß den für die jeweiligen sTLD bestimmten Richtlinien, Rechte zur Kontrolle und zur Sanktion. Sie stellen die bestimmungsgemäße Verwendung der sTLD laut Satzung sicher. So wird zum Beispiel die Domainendung .mobi nur an Anbieter vergeben, die die Nutzung der Domain geräteunabhängig ermöglichen, sodass Tablets oder Smartphones die angebotenen Inhalte darstellen können.

Die ehemaligen sTLDs .com, .net, .org, .name und .biz zählen nicht mehr zu dieser Liste, da die ursprüngliche Bedeutung abhanden gekommen ist.

Folgende gesponserte Domains gibt es:

  • .aero für in der Luftfahrt tätige Organisationen.
  • .asia für Personen und Unternehmen aus der ICANN-Region Asien/Australien/ Pazifik. Seit 2007 für jedermann nutzbar.
  • .cat für Anbieter zur Förderung der katalanischen Sprache und Kultur.
  • .coop für Genossenschaften.
  • .edu steht ausschließlich für Bildungseinrichtungen zur Verfügung, die vom Bildungsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika anerkannt sind. Dies sind fast ausschließlich US-Colleges und -Universitäten.
  • .gov für Regierungsorgane der USA.
  • .int für multinationale Organisationen.
  • .Jobs für Unternehmen mit Stellenangeboten oder Jobbörsen.
  • .mil für militärische Einrichtungen der USA.
  • .mobi für die Kennzeichnung von Diensten, die die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets explizit unterstützen.
  • .museum für Museen.
  • .post für Postdienstleister und Logistikunternehmen.
  • .tel für die standardisierte Speicherung und Veröffentlichung von Kontaktaten.
  • .travel für Unternehmen der Tourismusindustrie, wie z.B. Reisebüros, Hotels, oder Reiseveranstalter.
  • .xxx für erotische und sexuelle Inhalte.

Neue Top-Level-Domains (New gTLDs)

Das Internet wächst täglich. Viele spannende Domainnamen sind bereits vergeben. Um die Vergabe attraktiv zu halten, und weil es auch ein gutes Geschäft ist, werden immer wieder neue Top-Level-Domains vorgeschlagen und auch registriert. Die letzte große Welle bilden die sogenannten New Top-Level-Domains. Dass neue Domainendungen möglich sein sollten, wurde bereits im Jahr 2008 beschlossen. Im Jahr 2012 konnten sich Initiativen für die Vergabe neuer Domänen bewerben. Seit 2013 werden diese nun schrittweise eingeführt. Darunter sind Domainendungen die Städtenamen tragen, wie .hamburg oder .berlin., spezielle Gruppen Kennzeichnen, wie .baby oder .coach, aber vor allem Dienstleistungen abbilden, wie .cleaning, .cafe, .bio oder .florist.

Was sind Subdomains?

Eine Subdomain ist der Teil einer Domain, der durch einen Punkt abgetrennt, vor der eigentlichen Domain steht. Beispielsweise: blog.meinwebseite.de. Die Benutzung von Subdomains ist sinnvoll bei der Strukturierung größerer Webseiten, zum Beispiel von Unternehmen. Wenn jede Abteilung oder Filiale ihre eigene Homepage hat. Wie z.B. in hamburg.vorzeigefirma.de und stuttgart.vorzeigefirma.de. Sie eignet sich auch, um bestimmte Dienste oder häufig frequentierte Seiten einer Homepage besonders hervorzuheben. Die Subdomain dient also vor allem der Übersichtlichkeit. Bei den meisten Webhostern erhältst Du zwischen 10 und 1.000 Subdomains inklusive.


Webhosting – die wichtigsten Begriffe erklärt

Ob »Traffic«, »Cronjobs« oder »Speicherplatz«. Wenn Du Dich für Webhosting interessierst, stößt Du bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter auf diverse Fachbegriffe. Damit Du genau weißt, was sich dahinter verbirgt erklären wir Dir hier die wichtigsten Begriffe.

Was sind inklusiv Domains?

Als Inklusiv-Domains bezeichnet man Domänen die im Webhosting-Paket enthalten sind. Das bedeutet, dass Dir für die Domain vom Webhosting-Anbieter keine Extrakosten berechnet werden, sondern die Webadresse inklusive ist. Die allermeisten Provider stellen Dir heutzutage mindestens eine .de-Domain in ihren Webhosting-Angeboten zur Verfügung, ohne eine Extra-Gebühr zu berechnen.

Bei manchen Webhostern sind auch andere Domainendungen als Inklusiv-Domain möglich. Die häufigsten Endungen sind neben der .de-Domain, .at, .ch, .com, .eu, .net.

Sehr gute Dienstleister beziehen in ihren Angeboten von vornherein drei oder fünf Inklusiv-Domains mit ein. Das ist besonders dann nützlich, wenn Du für Dein Projekt zusätzlich internationale Domains benötigst, oder mehrere Schreibweisen des Domainnamens reservieren möchtest. Hier lohnt es sich also, die Angebote der Hosting-Anbieter genau zu vergleichen.

Was versteht man unter Speicherplatz?

Als Speicherplatz oder auch Webspace bezeichnet man beim Webhosting den Speicherplatz für Dateien, der vom Internetserviceprovider auf einem Server bereitgestellt wird. Dateien, die für Deine Webseite benötigt werden, kannst Du auf diesem Speicherplatz ablegen. Das können HTML- und CSS-Dateien sein, die für Funktionen und Layout der Webseite benötigt werden, aber auch PHP-Skripte (für dynamische Webseiten) und natürlich auch Bild- und Grafikdateien für die optische Gestaltung oder auch Video-Dateien.

Die Kapazität des Speicherplatzes wird aktuell in Gigabyte angegeben. Speicherplatz in Webhostingpaketen umfasst zwischen 1 und 100 GB. Beim eigenen Server liegt die Kapazität des Webspace um ein vielfaches höher. Im Cloud-Hosting hast Du sogar so viel Speicherplatz zur Verfügung, wie Du jeweils für Dein Projekt benötigst. Denn beim Cloud-Hosting wird Durch einen virtuellen Server Speicherplatz auf unterschiedlichen Servern in diversen Rechenzentren abgefragt. So musst Du Dir keine Gedanken mehr um zu wenig Webspace für Dein Webprojekt machen.

Was sind die Vorteile von SSD Festplatten?

SSD Festplatten, auch Solid-State-Drives genannt, bieten einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Festplatten. Da die Flash-Speicher keine mechanischen Teile benötigen, sind sie resistenter gegenüber Vibration oder Schlägen, die bei klassischen Festplatten leicht zu irreparablen Schäden führen können. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom und reDuzieren Lärm und Hitze, was den Einsatz im Rechenzentrum begünstigt. Die Übertragungsgeschwindigkeit von SSD-Platten liegt bei bis zu 600mb/s. Das ist wesentlich mehr, als die herkömmlichen Festplatten liefern können. Die Schaffen es auf bis zu 140 mb/s. Die Performance wird Durch SSD-Festplatten im Server also kräftig erhöht. Allerdings sind SSD-Festplatten auch deutlich teurer. Der Preis liegt um einiges höher, als bei einer herkömmlichen Festplatte. Und auch perfekt sind die SSD’s noch nicht. Fällt der Strom aus, kann dies bei SSD-Platten zu schwerwiegenden Fehlern führen. Ein Datenverlust kann die Folge sein. Auch kann eine SSD-Festplatte nicht unendlich wiederbeschrieben werden. Irgendwann ist die Laufzeit einer SSD-Festplatte vorüber. Dann muss sie gegen eine neue ersetzt werden. Insgesamt spricht nichts gegen eine SSD-Festplatte. Der Knackpunkt ist und bleibt allerdings der Preis.

Was ist Traffic?

Das Wort Traffic stammt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt »Verkehr«. Beim Webhosting meint Traffic das Volumen des Datenverkehrs, der entsteht, wenn Besucher einer Webseite auf den Server zugreifen und die hinterlegten Daten vom Server abrufen. Je mehr Besucher (auch »User« genannt) eine Webseite anschauen, umso mehr Traffic hat diese Seite.

Du kannst den Traffic Deiner Webseite am einfachsten Durch Pageimpressions messen. Die meisten Webhoster haben dazu ein Programm auf dem Server installiert, mit dem Du diese Pageimpressions abfragen kannst. Aber auch externe Programme wie z.B. Google Analytics eignen sich, um den Traffic Deiner Webseite zu messen und auszuwerten. Die Daten der Zugriffe auf Deiner Webseite lassen sich nämlich in eine Vielzahl von Informationen aufschlüsseln, die für Dich nützlich sein können. Dazu zählen natürlich die Zugriffe pro Tag, die nach Stunden aufgeschlüsselt, Informationen über die Uhrzeit liefern in der Deine Seite am meisten frequentiert wird. Aber auch die IP-Adresse, mit der Du die Herkunft des Nutzers und den Onlinedienst mit dem er surft, ermitteln kannst. Weiterhin lassen sich mit Statistik-Programmen Fakten über den genutzten Browser, die Bildschirmauflösung und auch das Betriebssystem sammeln. Diese Daten sind nützlich, weil sie Aussagen darüber treffen welche Konfigurationen die Geräte besitzen, mit den die meisten Nutzer auf Deiner Webseite unterwegs sind. So kannst Du Deine Webseite für das Gros Deiner Besucher permanent optimieren. Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Suchwörter, die Menschen in Suchmaschinen wie z.B. Google eintippen, um Dein Angebot zu finden. Auch diese Suchwörter (englisch »Keywords«) werden von den Statistikprogrammen ausgelesen und Dir zur Verfügung gestellt. Traffic verursacht zusätzliche Kosten. Deshalb musst Du Dir im Vorfeld darüber Gedanken, wie viele Besucher Deine Webseite haben wird. Ein Onlineshop für die neuesten Handys hat sicher wesentlich mehr Traffic, als eine Webseite für Pilzesammler. Webhoster haben unterschiedliche Angebote in diesem Segment. Bei manchen ist der Traffic komplett im Angebot mit eingepreist. Andere Anbieter berechnen ihn extra oder stellen nur ein gewisses Kontigent pro Monat inklusive zur Verfügung. Im schlimmsten Fall bedeutet dies, das Deine Webseite nicht erreichbar ist wenn viele Menschen zur selben Zeit darauf Zugreifen, oder das Kontingent an Traffic verbraucht ist. Achte deshalb darauf, dass Du möglichst viel Traffic in Deinem Webhostingpaket zur Verfügung hast. Am besten durch eine Traffic-Flatrate.

Was ist FTP (File Transfer Protocol)?

Das File Transfer Protocol (FTP) ist ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke. Mittels eines FTP-Clients, dem sogenannten FTP-Programm, lassen sich Dateien auf den Server übermitteln, oder vom Server herunterladen. Dies ist das sogenannte Client-Server-Modell, bei dem der Client (der Rechner vor dem Du sitzt) Befehle an den Server (im Rechenzentrum) sendet. Der Server wartet auf Anfragen und verarbeitet die Befehle nacheinander. Eine FTP-Verbindung hat zwei Übertragungskanäle. Einen Kanal für das Senden der Befehle, den sogenannten Kontrollkanal und einen Kanal für die Übertragung der Daten (Datenkanal). Der Kontrollkanal verbindet sich über den TCP-Port 21. Der Datenkanal über den Port 20. Am meisten wird FTP zum Aufspielen von Dateien für Webseiten auf Server verwendet. FTP kann aber auch zum Austausch von Daten genutzt werden. In Zeiten von Dropbox und Google Drive ist es ein wenig unmodern geworden, aber manche Universitäten unterhalten noch öffentliche FTP-Server, auf denen man größere Dateien zum Austausch ablegen kann. Aber Vorsicht: Das Tauschen von Raubkopien ist natürlich auch via FTP nicht erlaubt. Die meisten Webhoster erläutern in ihren AGB’s, dass bestimmte Inhalte auf ihren Servern nicht gehostet werden dürfen. Dazu zählen oft auch MP3’s prominenter Interpreten oder kommerzielle Filme.

Benötige ich ein FTP-Programm?

Technisch gesehen benötigst Du kein FTP-Programm. Sämtliche Browser verfügen über einen integrierten FTP-Client, sodass Du Dich über die Adresszeile via File Transfer Protocol mit dem Server verbinden kannst. Dazu tippst Du statt http:// einfach ftp:// ein. Gefolgt von der Webadresse und dem Port. Beispiel: ftp://beispielseite.de:21. Wie unter 3.4. beschrieben ist der Port für die Dateiübertragung standardmäßig stets die 21. Dennoch verwenden die meisten Webmaster ein FTP-Programm. Und das hat folgende Gründe:

  • Es ist übersichtlicher einen Client zu benutzen, als den Browser. Im Client kannst Du eine Ansicht der Verzeichnisstruktur des Servers dem Deiner lokalen Daten gegenüberstellen. So behältst Du gerade bei großen Projekten mit vielen Dateien den Überblick.
  • Mit dem FTP-Programm kannst Du sehr einfach Dateirechte setzen bzw. verändern. Einfach mit der Maus die Datei oder den Ordner auf dem Server markieren und mit der rechten Maustaste auf CHMOD klicken. Nun kannst Du Dateien z.B. schützen, indem Du nur Leserechte setzt. Gerade bei sensiblen Dateien ist das ein ganz wichtiger Punkt.
  • Die gängigsten FTP-Programme sind allesamt kostenlos. Sie heißen »Smart FTP«, »FileZilla«, »Fire FTP« (Erweiterung für Firefox-Browser) und CyberDuck (nur für Mac erhältlich). Du kannst Sie Dir im Internet bequem herunterladen.
  • Einige Editoren wie Dreamweaver haben ebenfalls einen FTP-Client an Bord. Falls Du mit einem Editor arbeitest, kannst Du so die neueste Version einer Datei nach dem Speichern Direkt hochladen.

Was ist ein SSH Zugang?

Die Abkürzung SSH bedeutet »Secure Shell«. Dies ist ein Netzwerkprotokoll und ein Programm zur sicheren Verbindung mit einem anderen Gerät über das Internet. Die Übertragung der Kommandos via SSH findet demzufolge verschlüsselt statt. SSH eignet sich insbesondere zur Fernwartung von Servern. Durch die Verschlüsselung können keine Passwörter oder sensible Kommandos von Dritten abgefangen werden. Der wohl bekannteste SSH-Client ist PuTTY.

MySQL Datenbanken

Ohne Datenbanken kommt heutzutage kaum eine Webseite aus. Für Contentmanagementsysteme wie zum Beispiel WordPress oder Onlineshops sind sie ein absolutes »must have«. MySQL ist ein Datenbankmanagementsystem, das für den reibungslosen Datenverkehr zwischen Server und Datenbank sorgt. So können Informationen zur Datenbank via MySQL hinzugefügt, verarbeitet und abgefragt werden. MySQL bedeutet übrigens »Structured Query Language« zu deutsch »strukturierte Abfragesprache«. Es ist auch deswegen das meist verwendete Datenbankmanagementsystem, weil es auf den meisten Plattformen wie Linux, Windows oder MAC OSX angewendet werden kann und stabil läuft. Auch MySQL gibt es als Cloud-Lösung. Bei den gängigen Webhosting-Services ist aber meist mehr als eine MySQL-Datenbank im Angebot enthalten.

Was sind Cronjobs?

Ein Server muss regelmäßig gewartet werden. Dabei fallen viele Tätigkeiten routinemäßig in wiederkehrenden Abständen an. Wie etwa die Datensicherung oder das bereinigen der Datenbanken. Cronjobs sorgen dafür, dass diese Betriebsabläufe ressourcenschonend im Hintergrund zu festgelegten Zeiten vom Server selbständig ausgeführt werden.

  • Backup der Datenbank (Datensicherung).

Programme zur Datensicherung der eigenen Webseite verwenden Cronjobs, um die Regelmäßigkeit der Datensicherung einzustellen. Beispielsweise täglich um 3 Uhr nachts.

  • Bereinigung der Datenbank.

Durch Cronjobs kann man einstellen, wie oft die Datenbanken auf veraltete Datensätze überprüft und bereinigt werden sollen.

  • Inhalte zu bestimmten Terminen veröffentlichen.

Wenn Du einen Blog auf Deiner Webseite veröffentlichst kann es sinnvoll sein, die Veröffentlichung von Artikeln zu planen. Mit Cronjobs kannst Du die Veröffentlichung Deiner Blogbeiträge terminieren.

  • Newsletterversand.

Planst Du einen Newsletter für die Nutzer Deiner Homepage anzubieten, kannst Du mit Cronjobs den Versand Deines Newsletters zeitlich steuern. So stellst Du sicher, dass Deine Abonnenten den Newsletter zu einem von Dir definierten Zeitpunkt erhalten. Zudem lässt sich mit Cronjobs der Versand in Pakete aufteilen. Zum Beispiel immer 100 E-Mails pro Durchlauf. So verringerst Du die Last auf Deinem Server und sorgst für eine optimale Performance.

  • Rechnungen automatisch erstellen.

Besitzt Du einen Onlineshop, kannst Du mit Cronjobs die Erstellung und den Versand von Rechnungen zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisieren. So erreichst Du eine bessere Verteilung Deines Traffics, weil Du den Versand auf Zeiten terminieren kannst, in denen Dein Server von weniger Besuchern frequentiert wird.

Was versteht man unter Memory Limit?

Das Memory Limit definiert den maximal nutzbaren Arbeitsspeicher pro Skriptaufruf. Es stellt sicher, dass eine Webseite auf dem Server nicht allein den kompletten Arbeitsspeicher für sich in Anspruch nehmen kann. Besonders umfangreiche Software wie die Content-Management-Systeme WordPress oder Typo3 benötigen viel Arbeitsspeicher. Bei den meisten Webhosting-Anbietern ist das Memory Limit auf einen bestimmten Wert begrenzt. Auf einem eigenen Server kannst Du das Memory Limit hingegen auf die maximale Größe erweitern.

Was ist eine SSL-Verschlüsselung?

In vielen Bereichen des Internets werden sensible Daten ausgetauscht. Zum Beispiel bei der Zahlung mit Kreditkarte im Onlineshop. Damit die diskreten Daten zwischen Server und Client sicher ausgetauscht werden können, werden sie mit SSL verschlüsselt. SSL bedeutet »Secure Socket Layer«. Zu deutsch: sichere Sockelschicht. Es ist eine hybride Verschlüsselungsmethode, die symmetrische wie asymmetrische Verschlüsselung nutzt. Um im Browser sicher zu surfen, muss https:// in die Adresszeile vor dem Domainnamen eingetippt werden. Möchtest Du diese Technik selbst auf Deiner Webseite anbieten, benötigst Du ein Zertifikat. Dieses kostet jährliche Gebühren um die 100,- EUR extra.

Kostenloses SSL via Let’s Encrypt

Wenn Du ein eigenes SSL-Zertifikat für Deine Webseite benötigst, Dir das Zertifikat von Deinem Webhostinganbieter aber zu teuer ist, gibt es noch eine Alternative: Let’s Encrypt. Let’s Encrypt ist ein Open Source-Projekt, das von Mozilla, Facebook und Cisco gesponsort wird. Let’s Encrypt ist also vertrauenswürdige Quelle, mit der Du Zertifikate für Deine Webseite erstellen kannst. Vorausgesetzt Du hast Zugriff auf einen Server, auf dem Linux als Betriebssystem mit Apache 2 installiert ist. Zudem benötigst Du eine korrekt konfigurierte Webseite. Mit einem Tool wie Certbot kannst Du dann Let’s Encrypt einsetzen.

Wofür benötige ich Log Files und Statistiken?

Statistiken und Logfiles erleichtern Dir Deine Tätigkeit als Webmaster. Nur wenn Du weißt, welches Thema oder Angebot Deine Nutzer besonders häufig frequentieren, kannst Du darauf eingehen und weitere Angebote schaffen. Die Statistiken geben Dir dazu Auskunft, über welche IP-Adresse jemand auf Deine Webseite gesurft ist. Weiterhin erhältst Du Angaben über den verwendeten Browser, die Bildschirmauflösung und das Betriebssystem des Nutzers. Kommt jemand über eine Suchmaschine auf Deine Webseite, zeigt Dir die Statistik welche Suchmaschine derjenige verwendet hat und welches Suchwort er eingegeben hat. Statistiken sind auch wichtig, wenn Du Deinen Traffic optimieren willst. DaDurch, dass die Statistik jede Pageimpression und jeden Klick sichert, siehst Du wie viel Nutzer täglich auf Deine Seite zugreifen und wie viel Traffic dabei entsteht.

Die Logfiles wiederum protokollieren sämtliche Prozesse in der Datenbank auf dem Server. Hast Du einen Systemabsturz, oder läuft etwas nicht korrekt auf dem Server, kannst Du mithilfe der Logfiles den Fehler finden und anschließend beheben.

Was ist die PHP Scriptsprachenunterstützung?

Mit der Skriptsprache PHP lassen sich dynamische Webinhalte auf Deiner Webseite generieren. Anders als bei statischen Webseiten, die z.B. in HTML programmiert sind, erzeugt PHP erst beim Aufruf der Webseite im Browser die darzustellenden Inhalte. DaDurch kannst Du viele verschiedene interaktive Features in Deine Webseite integrieren. Folgende Anwendungen sind z.B. mit PHP möglich:

  • Erzeugen und Manipulieren von GIF-, JPG- und PNG-Dateien und das Verwenden von TrueType-Schriften
  • Datenbank-Funktionen zum Integrieren von MySQL Datenbanken
  • Unterstützung von XML/XSLT
  • Verschlüsselung (MD5, Base64)
  • Nutzung von WordPress, Joomla, Typo3.

Damit PHP funktioniert, benötigt der Server die Aktivierung der PHP-Scriptsprachenunterstützung. Wichtig ist hierbei, dass stets die aktuelle Version ausgeführt wird. Nicht alle Skripte laufen sonst störungsfrei.

Welche Vorteile hat eine eigene IP-Adresse?

Die Abkürzung IP steht für »Internet Protokoll«. Die IP-Adresse wird einem Gerät zugeordnet, damit dieses eindeutig identifizierbar ist. Es gibt dynamische und statische IP-Adressen. Dynamische IP-Adressen werden jedes Mal neu vergeben. Sie werden vor allem beim Online-Zugang von den großen Providern genutzt. Im Webhosting-Bereich kommen vorwiegend statische IP-Adressen zum Einsatz. Eine eigene statische IP-Adresse erleichtert die Administration des Servers. Denn dieser ist Durch die feste IP-Adresse eindeutig identifizierbar. Die eigene IP-Adresse ist bei den Webhostern eine kostenpflichtige Zusatzleistung.

Was bedeutet mod_rewrite?

Das mod_rewrite ist ein Modul für Apache-Server. Mit einer Rewrite-Engine wie mod_rewrite lassen sich statische Adressen, sogenannte Permanentlinks setzen. Werden auf dem Server sehr lange dynamische URL’s ausgegeben, kann man diese mit einem Permanentlink verkürzen. Die Darstellung somit für den Nutzer einfacher und übersichtlicher. Auch für die Suchmaschinen, wenn der Permanentlink ein Keyword enthält. Intern bleiben die dynamischen URL’s bestehen. Mit mod_rewrite kann zudem eine Domainweiterleitung realisiert werden. Das Modul wird auf Apache-Servern in der Konfigurationsdatei »httpd.conf« aktiviert. Es lässt sich aber auch über die .htacces-Datei nutzen.

Was bedeutet allow_url_fopen?

allow_url_fopen ist eine Funktion, die in der Installationsdatei von PHP, der php.ini aktiviert werden kann. Die Einstellung bewirkt, dass PHP-Skripte eigenständig Dateien anderer Domänen öffnen können. Die Updatesuche von Joomla nutzt z.B. diese Funktion. Die meisten Webhosts haben sie jedoch standardmäßig deaktiviert, da jene Funktion eine Möglichkeit darstellt, den Server mit Schadcode oder Viren zu infizieren. allow_url_fopen sollte nur von Fachpersonal aktiviert werden, dass die Auswirkung der Einstellung überwachen kann.

#HosterDetailsKosten
#1
(3)

Memory Limit

128 MB

Speicherplatz

250 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

100

ab 7,99 € / mntl.

Zum Anbieter  
#2
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Memory Limit

256 MB

Speicherplatz

60 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

40

ab 5,90 € / mntl.

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#3
(3)

Memory Limit

128 MB

Speicherplatz

100 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

unlimitiert

ab 9,99 € / mntl.

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#4
(3)

Memory Limit

256 MB

Speicherplatz

120 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

50

ab 10,00 € / mntl.

Zum Anbieter  
#5
(2)

Memory Limit

128 MB

Speicherplatz

200 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

5

ab 3,65 € / mntl.

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#6
(3)

Memory Limit

512 MB

Speicherplatz

50 GB

Traffic

unlimitiert

MySQL

1

ab 6,99 € / mntl.

Zum Anbieter  

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